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12.06.2018 - 10:12
Netzausbau

Telekom: Highspeed-Internet für 5 Millionen weitere Haushalte

Betreiber zieht zur CeBIT Zwischenbilanz

Die Deutsche Telekom hat anlässlich der CeBIT in Hannover eine Zwischenbilanz zu ihrem bisherigen Breitband-Ausbau in diesem Jahr gezogen. Demnach gehen seit Jahresbeginn mehr als fünf Millionen weitere Haushalte mit bis zu 100 MBit/s online. Zum Auftakt der Messe hatte der Bonner Telekommunikationsdienstleister diese "Schallmauer" durchbrochen, indem am Montag fast 204 000 Haushalte in 163 Städten und Gemeinden an das schnelle Datennetz angeschlossen wurden.

Dank VDSL Vectoring sind bis zu 100 MBit/s im Downstream und 40 MBit/s im Upstream möglich. Dabei will die Telekom ihr Netz noch schneller machen. So steht die Einführung von Super Vectoring kurz bevor, wie das Unternehmen betonte. Zum Start, der für den Spätsommer geplant ist, sollen acht Millionen Haushalte von Geschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s im Downstream profitieren. Bis zum Jahresende will die Telekom bis zu 15 Millionen Haushalte mit Super Vectoring versorgen.

Ab 2021 jährlich zwei Millionen FTTH-Anschlüsse - vielleicht

Telekom mit großen Netzausbauplänen

Telekom mit großen Netzausbauplänen
Foto: teltarif.de

Parallel will das Unternehmen auch den Glasfaser-Ausbau vorantreiben. Dabei nennt der Konzern nur einige Beispiele für die aktuellen Netzerweiterungen, etwa Bautzen mit 56 000 Haushalten, Rügen mit 40 000 Haushalten und Naumburg/Saale mit 46 000 Haushalten. Als Ziel nannte die Telekom zudem die Zahl von zwei Millionen jährlichen neuen Glasfaser-Anschlüssen. Der Netzbetreiber schränkte allerdings ein, Voraussetzung sei, dass die Regulierungsmaßnahmen entsprechende Investitionen ermöglichen.

In diesem Jahr soll das Glasfasernetz um weitere 60 000 Kilometer wachsen und dann mehr als 500 000 Kilometer umfassen. Parallel laufe die Umstellung aller Telefonanschlüsse auf All-IP-Technik weiter. Damit bewältige die Telekom eine der größten Netzmodernisierungen der Telekommunikationsgeschichte. In den ersten fünf Monaten des Jahres seinen mehr als zwei Millionen Anschlüsse umgestellt worden. Damit liege der Stand der Umrüstungen insgesamt bei mehr als 75 Prozent.

Ab 2019 jährlich 2000 neue Mobilfunkstandorte

Auch beim Ausbau ihres Mobilfunknetzes gibt die Deutsche Telekom weiter Gas. So soll die Zahl der Antennenstandorte mittelfristig von derzeit 27 000 auf 36 000 steigen. Bislang habe der Konzern jedes Jahr 500 neue Stationen gebaut. Ab 2019 will die Telekom jedes Jahr rund 2000 neue Standorte zur Verdichtung des Mobilfunknetzes bauen.

Nach wie vor gibt es Versorgungslücken in ländlichen Regionen. Dazu kommt mit dem neuen 5G-Standard die nächste Herausforderung. Dabei werden zum Teil noch höhere Frequenzbereiche als für GSM, UMTS und LTE verwendet. Das erfordert ein noch engmaschigeres Netz, da die physikalischen Ausbreitungsbedingungen auf höheren Frequenzen für die Flächenversorgung ungünstiger sind.


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