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26.04.2019 - 18:16
Schwarzes Kraftpaket

Hybrid-Router im Test: Der Speedport Pro der Telekom

Detailverbesserungen im Router von Sagemcom

Inhaltsverzeichnis:

  1. Das neue Flagg­schiff
  2. Erste Konfi­gu­ra­tion
  3. Noch mehr Konfi­gu­ra­tion
  4. Bis zu drei WLAN-Netze in einem Gerät
  5. Alles auf einer Seite lesen

Der Speed­port Pro ist der neue Flagg­schiff-Router der Telekom, und das ist hier wört­lich zu nehmen.

Dem zeit­geis­tigen Trend folgend wird dieser Router hoch­kant auf den Tisch gestellt, im Gegen­satz zu den sonst übli­chen, quer auf dem Tisch "liegenden" Geräten. Die Gehäu­se­farbe ist in mattem elegantem Schwarz gehalten, die Leucht­di­oden im Grund­zu­stand dezent grün.

Unter dem Turmdeckel findet man ein Heftchen mit Gerätekennwort, WLAN-SSID und WLAN-Passwort, der QR-Code ist zum Laden der Konfiguration-App gedacht.

Unter dem Turmdeckel findet man ein Heftchen mit Gerätekennwort, WLAN-SSID und WLAN-Passwort, der QR-Code ist zum Laden der Konfiguration-App gedacht.
Foto: Henning Gajek / teltarif.de

Wie eine Flasche guter Whisky

Beim ersten Auspa­cken des Kartons wird man an eine gute Flasche Whisky erin­nert: Der Karton wird nach Lösen der seit­li­chen Kleber (links und rechts unten) sanft und ruhig nach oben wegge­zogen.

Gewicht: 1,7 kg

1,7 kg wiegt das Gerät und ist mit 137 x 137 x 242 mm (Breite mal Tiefe mal Höhe) eine auffäl­lige Erschei­nung, welche durch die schwarze Farbe gemil­dert wird, je nachdem in welcher Wohnungs­ein­rich­tung man das Gerät aufstellt.

So steht also ein Router-Turm auf dem Schreib­tisch. Im Turm­de­ckel ist eine Klappe, aus der eine magen­ta­far­bene Lasche hervor­lugt, die zum "hier öffnen" einlädt. Darunter ein Heft­chen mit den Zugangs­daten zur Router­kon­fi­gu­ra­tion.

Erst mal richtig anschließen

Buchsen auf der Unterseite. Von links: Strom, Bridge/LAN1 (blau), LAN2-4 (gelb) DSL (grau). Slot für Micro-SIM/Hybrid (roter Pfeil) SD-Speicher (max. 2 TB, blauer Pfeil)

Buchsen auf der Unterseite. Von links: Strom, Bridge/LAN1 (blau), LAN2-4 (gelb) DSL (grau). Slot für Micro-SIM/Hybrid (roter Pfeil) SD-Speicher (max. 2 TB, blauer Pfeil)
Foto: Henning Gajek

Bevor wir konfi­gu­rieren können, müssen wir den Router erst einmal richtig anschließen. Ein langes fast flaches Kabel zur klas­si­schen Telefon-Dose mit TAE-Stecker am einen und Western-Stecker an der andern Seite, was auf der Unter­seite des Router-Turms einge­steckt wird. Je ein gelbes und ein blaues Flach­band­kabel zur "Brigde" oder zum PC. Ein schwarzes Kabel mit einer würfel­för­migen TAE-Doppel­buchse für zwei klas­si­sche TAE-Stecker-Tele­fone.

Auf der Rückseite gibt es eine Klappe zum Anschluss analoger oder ISDN-Telefone, ferner USB-Buchsen für Speicher und eine SFP-Buchse für künftige Netzwerk-Erweiterungen.

Auf der Rückseite gibt es eine Klappe zum Anschluss analoger oder ISDN-Telefone, ferner USB-Buchsen für Speicher und eine SFP-Buchse für künftige Netzwerk-Erweiterungen.
Foto: Henning Gajek / teltarif.de

Da im Router auch eine DECT-Basis-Station für schnur­lose Tele­fone einge­baut ist, kann auf die klas­si­schen (analogen) Tele­fone mit Schnur bei Bedarf verzichtet werden. Einfach DECT-GAP-fähige Tele­fone ando­cken, beispiels­weise die aus der Speed­phone-Serie der Telekom. Nimmt man schnur­lose Tele­fone anderer Hersteller, die sich mit dem Speed­port vertragen, dient deren Basis­sta­tion noch als Lade­sta­tion, sofern man keine sepa­rate Schale dafür hat.

Ein runder Strom­ver­sor­gungs­ste­cker an der Unter­seite des Routers führt zu einem sepa­raten quadra­tisch flachen 230-Volt-Netz­teil, das irgendwo unter dem Tisch landet und in einem zwei­po­ligen 230-Volt-Stecker endet.

Erstes Einschalten

Elegante Erscheinung: Der Speedport Pro in der Vorderansicht.

Elegante Erscheinung: Der Speedport Pro in der Vorderansicht.
Foto: Deutsche Telekom

Nach dem ersten Einschalten blinken die LEDs grün und bilden eine durch­lau­fende Linie. Derweilen versucht sich der Router, mit dem Netz zu verbinden. Das ging beim ersten Mal bei unserem Test schief, aber im zweiten Durch­gang klappte es dann. Nur noch eine einzige grüne LED zeigt an, das alles "ok" sei.

Zwei Tasten sind vorne sichtbar: Die Wellen­linie für WLAN und darunter eine Plus-Taste zum Anmelden von schnur­losen DECT-Tele­fonen oder zum Umschalten in den LTE-Feld­stär­ke­modus. Wird "+" länger gedrückt, leuchtet sie in Blau. Mehrere LEDs geben oben­drüber Auskunft über den LTE-Empfangs­pegel, der nicht unbe­dingt mit der erziel­baren Down­load­ge­schwin­dig­keit korre­spon­dieren muss. 2 LED sind ok, 3 oder 4 schon ideal. Auf der Rück­seite gibt es einen Reboot-Taster, der den Router einfach frisch startet, ohne die Einstel­lungen zu verlieren. Ein versteckter Reset­knopf auf der Unter­seite ist nur mit einem spitzen Stift zu errei­chen und versetzt den Router in den origi­nalen Werks­zu­stand, dann sind alle Einstel­lungen fort, etwa wenn der Router zurück- oder an andere Nutzer weiter­ge­geben soll.

Was uns bei der ersten Konfi­gu­ra­tion erwartet hat, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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