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19.03.2019 - 18:45
Ausprobiert

Telekom Speedbox im Test: Router mit 100-GB-LTE-Tarif

Akku mit sehr schwacher Leistung

"Grün" auf Akkubetrieb gibt es praktisch nicht. Sobald das Netzkabel von der Speedbox getrennt wird, ändert sich die Farbe in eine Art Grün-Gelb. Nach nicht einmal einer Stunde wechselt die Farbe zu Gelb und nach insgesamt vielleicht 90 Minuten auf Rot. Wird die Speedbox nicht erneut mit dem Netzkabel verbunden, so neigt sich die Akkukapazität nach einer weiteren halben Stunde dem Ende entgegen. Auf die "bis zu vier Stunden" Akkubetrieb, mit denen die Telekom wirbt, kamen wir im Test nicht einmal ansatzweise. Unterhalb der Leuchtdioden ist der Ein/Aus-Schalter zu finden. Darunter ist der Schalter, mit dem sich das Magenta leuchtende Band in der Gerätemitte ein- und ausschalten lässt.

Auf der Rückseite hat der Hersteller zunächst - unter einer Schutzklappe - zwei Antennenanschlüsse untergebracht. Wer schlechten LTE-Empfang hat, kann demnach auf eine externe Antenne zurückgreifen. Weiter unten gibt es die WPS-Taste, mit der geeignete Endgeräte drahtlos verbunden werden können, ohne das WLAN-Passwort einzugeben. Unterhalb der Taste sind schließlich noch die LAN-Buchse und der Anschluss für das Netzteil zu finden.

Branding von Huawei und Telekom

Branding von Huawei und Telekom
Foto: teltarif.de

SIM-Schubfach auf der Unterseite

Den Einschub für die SIM-Karte hat Huawei auf der Unterseite verbaut. Wie bei nahezu allen aktuellen LTE-Routern kommt eine Micro-SIM zum Einsatz. Nicht zuletzt gibt es an der Unterseite noch das Schild mit Typenbezeichnung und IMEI, Seriennummer und Gerätepasswort, SSIDs und WLAN-Passwörtern im Auslieferungszustand.

Zum Test hatten wir leider keine SIM-Karte im originären Speedbox-Tarif zur Verfügung. Das wiederum war ein Indiz dafür, dass sich der Router mit beliebigen SIM-Karten - auch aus anderen Mobilfunknetzen - nutzen lässt. Das Zugangsprofil für das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom ist vorkonfiguriert, andere Profile lassen sich webbasiert oder über die bereits erwähnte Huawei-App nachtragen.

Der Speedbox-Tarif funktioniert nach Angaben der Telekom nur in einer Speedbox, nicht aber in anderen Routern oder gar im Smartphone oder Tablet. Das konnten wir mangels entsprechender SIM-Karte zwar nicht selbst ausprobieren. Ein Leser, der sich die Speedbox mit Vertrag zugelegt hat, berichtete aber gegenüber der teltarif.de-Redaktion, dass die SIM in anderen Endgeräten in der Tat keine Internet-Verbindung bereitstellt.

Wichtige Daten auf der Unterseite

Wichtige Daten auf der Unterseite
Foto: teltarif.de

So wird die Speedbox in Betrieb genommen

Die Speedbox ist schnell in Betrieb genommen. Nach dem Einlegen der SIM-Karte bucht sich der Router nach wenigen Sekunden automatisch ins Mobilfunknetz ein, sofern die SIM-PIN deaktiviert ist. Ansonsten muss diese noch über die webbasierte Benutzeroberfläche oder über die App eingegeben werden. WLAN ist auf 2,4 und 5 GHz automatisch und mit unterschiedlichen SSIDs, aber identischen Kennwörtern aktiv.

Über die webbasierte Benutzeroberfläche lassen sich zwei weitere WLAN-Netze - je eines in beiden Frequenzbändern - zuschalten. Als Gastzugang eignen sich diese allerdings nur bedingt, da sich keinerlei Zugangsbeschränkungen gegenüber den Haupt-WLAN-Zugängen einrichten lassen. Daher ist es unklar, wofür die zusätzlichen WLAN-Netze überhaupt gedacht sind. Denkbar wäre, dass Huawei in künftigen Firmware-Versionen zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten einrichtet.

Die WLAN-Reichweite im 2,4-GHz-Bereich war im Test mit Apple iPhone XS Max, Apple MacBook Air und Blackberry KEY2 Dual-SIM mit der einer FRITZ!Box 7590 vergleichbar. Auf 5 GHz war der Empfangsbereich der Speedbox etwas kleiner als beim AVM-Router. Dabei machte es keinen Unterschied, ob wir die Speedbox im Akkubetrieb genutzt oder per Netzkabel mit Strom versorgt hatten.

Auf der dritten und letzten Seite berichten wir unter anderem darüber, wie schnell der mobile Internet-Zugang mit der Speedbox in der Praxis war.

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Telekom Speedbox im Test
  2. Akku mit sehr schwacher Leistung
  3. Diese Datenraten haben wir im Test erreicht
  4. Alles auf einer Seite lesen


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