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13.07.2018 - 11:38
VDSL

Telekom: Ausbaupläne für schnelle­res Internet

7200 ausgebaute Nahbereiche bis Ende 2020

Die Deutsche Telekom setzt für schnellere Internet-Zugänge neben der Glasfaser auch auf VDSL Vectoring. Dabei werden Übertragungsraten von bis zu 100 MBit/s im Downstream erreicht. Im Upstream sind bis zu 40 MBit/s möglich. Jetzt hat der Bonner Telekommunikationsdienstleister eine Zwischenbilanz zum Vectoring-Ausbau im Nahbereich gezogen.

Im zweiten Quartal 2018 wurden demnach weitere 528  Nahbereiche ausgebaut, wie die Telekom mitteilte. Dabei sollen zunächst Anschlüsse im ländlichen Raum von der Aufrüstung profitieren. Dazu gehören nach Telekom-Angaben speziell im Zeitraum von April bis Juni unter anderem Waldkraiburg, Backnang und Isen.

An den in den vergangenen drei Monaten umgebauten Hauptverteilern seien rund 260 000 Haushalte und Unternehmen in ganz Deutschland angeschlossen. Der Netzbetreiber teilte aber auch mit, wie der Vectoring-Ausbau im Nahbereich weitergehen soll. Den Angaben zufolge will die Telekom bis Ende 2020 bundesweit rund 7200 Nahbereiche in Deutschland mit schnelleren Internet-Zugängen versorgen.

Walter Goldenits: Ausbau der Nahbereiche künftig auch in Städten

Walter Goldenits: "Der Ausbau der Nahbereiche ist ein zentraler Baustein in unserer Breitbandstrategie."

Walter Goldenits: "Der Ausbau der Nahbereiche ist ein zentraler Baustein in unserer Breitbandstrategie."
Foto: Telekom

"Der Ausbau der Nahbereiche ist ein zentraler Baustein in unserer Breitbandstrategie. Die großen Städte werden in weiteren Schritten folgen", sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland GmbH. "Als einziger Netzbetreiber bauen wir deutschlandweit schnelles Internet für unsere Kunden." Im Laufe des Jahres wird die Telekom dann auch die Super-Vectoring Technik in den Nahbereichen einführen. Damit werden Geschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s möglich sein."

Die Telekom hat von der Bundesnetzagentur ein weitgehend exklusives VDSL-Vectoring-Ausbaurecht für die Nahbereiche der etwas mehr als 7900 Vermittlungsstellen in Deutschland bekommen. Mitbewerber können hier nur ausbauen, wenn diese innerhalb eines Anschlussbereiches bereits 40 Prozent der Kabelverzweiger erschlossen haben. Hier bietet der alternative Provider dann in der Regel VDSL an.

Gleichzeitig muss er aber auch noch einen Abstand bei den erschlossenen Kabelverzweigern im Anschlussbereich von 33 Prozentpunkten zur Telekom aufweisen. So verwundert es nicht, dass nur 23 Telekom-Konkurrenten entsprechende Ausbauverpflichtungen abgegeben haben. Diese greifen in 396 Nahbereichen im gesamten Bundesgebiet. In einer weiteren Meldung haben wir bereits darüber berichtet, welche Netzbetreiber neben der Telekom Vectoring im Nahbereich ausbauen wollen.


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