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31.03.2018 - 17:53
Ausprobiert

Ugreen Powerbank im Test: iPhone und Android-Phone fünf Mal laden

Externer Akku mit 20000 mAh und Lightning-Kabel

Powerbanks mit integriertem Kabel - wie zum Beispiel die von uns getesteten Akkus von Mophie, EasyAcc oder equinux tizi - haben in der Praxis Vor- und Nachteile: Aufgrund des fest verbundenen Kabels kann man dieses nicht verlieren oder vergessen. Fehlt aber eine zusätzliche USB-Buchse, ist der Akku entweder nur für Apple-Geräte oder nur für Geräte mit Micro-USB-Buchse nutzbar.

Die Ugreen Powerbank mit Lightning-Kabel hingegen hat ein integriertes Lightning-Kabel, aber auch eine USB-Buchse. Und mit nominell 20 000 mAh Kapazität bringt sie ordentlich Power mit. Wir haben den Kraftprotz getestet, momentan kostet der in China hergestellte externe Akku 40 Euro.

Ein iPhone lässt sich mit der Powerbank etwa fünf Mal laden

Ein iPhone lässt sich mit der Powerbank etwa fünf Mal laden
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Abmessungen, Gewicht, integriertes Kabel

Wirklich handlich ist die Powerbank von Ugreen mit ihren Abmessungen von 162 mal 80 mal 24 Millimeter nicht. Mit ihren 412 Gramm Gewicht sollte man sie auch nicht unbedingt in eine empfindliche Sakko-Innentasche stecken, sondern stattdessen eher in den Rucksack oder die Aktentasche. Das schwarze Gehäuse ist leicht gummiert und daher griffig, der Akku kann also nicht leicht aus der Hand rutschen.

An der rechten Schmalseite gibt es eine lange Aussparung, in der das fest mit der Ugreen-Powerbank verbundene Lightning-Kabel versenkt werden kann. Auch für den Lightning-Stecker gibt es eine Aussparung, dieser kann beim Transport also nicht beschädigt werden. Das Kabel ist mit dem Gehäuse immerhin so fest verbunden, dass man notfalls die Powerbank am Kabel hochheben kann, was aber keineswegs empfehlenswert ist. Stark ziehen sollte man am Kabel lieber nicht, die Verarbeitung des Akkus insgesamt ist aber in Ordnung. Versucht man, das Gehäuse zu verbiegen, knarzt es nirgends.

Auf der linken Schmalseite liegt der Powerknopf, auf der unteren Schmalseite sind von rechts nach links nebeneinander USB-Port, LED-Anzeigen und Micro-USB-Eingang angebracht. Die vier weißen LED-Anzeigen signalisieren den Ladestand der Ugreen-Powerbank in 25-Prozent-Schritten. In der Packung befindet sich außer der Powerbank und einer Kurzanleitung auch ein flaches Micro-USB-Kabel, das länger ist als bei anderen Powerbanks dieser Preisklasse.

Ugreen-Powerbank mit Verpackung und Zubehör

Ugreen-Powerbank mit Verpackung und Zubehör
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Technische Daten und Anzahl der Ladezyklen

Beim Micro-USB-Eingang der Ugreen-Powerbank handelt es sich um einen 2,4-Ampere-Port. Der Lightning-Stecker liefert maximal 2,1 Ampere, der USB-Ausgang 2,4 Ampere. Trotzdem schafft die Powerbank einen maximalen Output von insgesamt 3,4 Ampere. Lädt man also tatsächlich ein Apple-Gerät am Lightning-Kabel und ein zweites Gerät am USB-Port gleichzeitig, liefern beide Ausgänge nicht ihre volle Leistung.

Immerhin wird die Ladeenergie durch die Ugreen-Powerbank hindurchgeschleift. Es ist also möglich, den externen Akku aufzuladen und gleichzeitig zwei Geräte an die Powerbank zum Laden anzuschließen. Ugreen gibt an, dass die Powerbank im Temperaturbereich von Null bis 45 Grad Celsius verwendet werden kann. Das Aufladen der entleerten Ugreen-Powerbank dauert ohne angeschlossene Geräte mit einem 2,4-Ampere-Netzteil laut Angaben des Herstellers 10 Stunden. Der Akku unterstützt also keine Schnellladetechniken.

Das fest verbundene Lighning-Kabel lässt sich versenken

Das fest verbundene Lighning-Kabel lässt sich versenken
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Grundsätzlich bleibt wie immer festzuhalten, dass Powerbanks reell nur rund 60 Prozent der nominellen Kapazität liefern. Die versprochenen 20 000 mAh Kapazität der Ugreen-Powerbank reichten in unserem Test allerdings dazu aus, ein Smartphone vier bis sechs Mal zu laden (je nach Akkukapazität des Smartphones). Luden wir zwei Smartphones gleichzeitig, konnten wir diesen Vorgang immer zweimal komplett ausführen. Oft war danach noch Energie für den Ladevorgang eines Smartphones übrig.

Bei Tablets sieht dies anders aus: Insbesondere die iPads der neueren Generation lassen sich maximal zweimal an der Ugreen-Powerbank laden, bevor diese selbst wieder an die Steckdose muss. Kleinere Android-Tablets mit schwächerem Akku lassen sich auch dreimal laden, wobei hier anschließend noch Restkapazität vorhanden sein kann.

Das Typenschild der Ugreen-Powerbank

Das Typenschild der Ugreen-Powerbank
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Fazit

Die Ugreen-Powerbank mit Lightning-Kabel erwies sich im Test als ein gut verarbeiteter Energiespeicher, der ein Smartphone mindestens viermal komplett lädt. Oft ist dann sogar noch Restenergie übrig. Vom fest verbauten Lightning-Kabel darf man sich nicht erschrecken lassen: Dank der zusätzlichen USB-Buchse können auch Geräte mit Micro-USB- oder USB-C-Anschluss geladen werden. Zum Preis von 40 Euro unterstützt die Powerbank allerdings keine Schnellladetechniken, was zur Folge hat, dass eine komplette Aufladung der Powerbank rund 10 Stunden dauert.

Alternativen mit hoher Kapazität können sein:

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