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10.07.2018 - 15:45
Whatsapp

WhatsApp-Bug: Gigabyte-große Backups über mobile Daten

Backup-Fehler in der Beta-Version 2.18.207

Die Beta-Version 2.18.207 von WhatsApp soll mobile Daten für Backups nutzen.

Die Beta-Version 2.18.207 von WhatsApp soll mobile Daten für Backups nutzen.
(c) dpa

Nutzer des Messaging-Dienstes WhatsApp berichten auf Reddit und Twitter, dass für das Erstellen von Backups das mobile Datenvolumen angezapft wird. Das sorgt für Unmut. Einige berichten sogar, dass große Mengen von mehreren Gigabyte automatisch über die mobile Daten­verbindung gelaufen sind. So schreibt ein Nutzer, dass sein Backup plötzlich um die doppelte Größe angewachsen ist, ein anderer berichtet über ein neun Giga­byte großes Backup, wiederum ein anderer schreibt von mehr als fünf Gigabyte, die Whats­App über seine mobile Datenverbindung verbraucht haben soll. Ein weiterer Smartphone-Nutzer schreibt, dass er herausgefunden hat, dass WhatsApp immer wieder die gleichen Bilddateien auf Google Drive gesichert hat, obwohl die Fotos bereits zuvor abgespeichert worden sind.

Erst als ein Betroffener die App des Messangers entfernt und wieder neu installiert hat, schien das Problem beseitigt worden zu sein. Nach einem manuellen Backup stellte er fest, dass die Größe des Backups bei 30 bis 40 MB lag und nicht bei großen Gigabyte-Mengen.

WhatsApp-Beta 2.18.207 anscheinend Schuld

Nicht bei allen Nutzern ist klar, welche Version des Messangers auf ihren Smartphones installiert ist. Bei einigen ist jedoch eindeutig, dass es sich um die WhatsApp-Beta-Version 2.18.207 handelt, die auf den Geräten läuft. Es wird davon ausgegangen, dass das Problem genau bei dieser Vorab-Version liegt. Selbst diejenigen Nutzer, die eine automatische Backup-Funktion ausschließlich auf eine WLAN-Verbindung reduziert haben, scheinen bei eingeschalteter mobiler Datenverbindung von dem Backup-Leck betroffen zu sein.

Grundsätzlich sollten sich Nutzer von Beta-Versionen nicht darüber wundern, wenn Funktionen oder neue Features fehlerhaft sind. Beta-Versionen sind Software-Systeme, die noch im Entwicklungsstadium sind. Es kann also durchaus vorkommen, dass Beta-Versionen von Apps derartige oder andere Schwachstellen an Bord haben, die (hoffentlich) mit finaler Version beseitigt werden.

In der Beta-Version 2.18.206 von WhatsApp soll sich ein Tool verstecken, das verdächtige Links in Nachrichten aufspüren kann. Weitere Informationen dazu lesen Sie in einer aktuellen Meldung.


© WhatsBroadcast

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