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07.11.2019 - 09:15
Mehr Privatsphäre

WhatsApp: Gruppeneinladungen jetzt für alle änderbar

Keine ungewollte Aufnahme mehr

Oftmals dauert es eine Weile, bis ein neues Feature von WhatsApp in die finale Fassung gelangt. Ab sofort stehen die neuen Einstel­lungen für Grup­penein­ladungen aber allen Android-Anwen­dern des Messen­gers zur Verfü­gung. Wir berich­teten im Oktober, dass die Funk­tion bereits Teil der Beta­version ist. Die dort vermisste Option, von niemandem in eine Gruppe einge­laden werden zu können, fehlt leider auch in der offi­ziellen Fassung. Über einen Umweg können Sie dennoch die auto­mati­schen Einla­dungen in WhatsApp gene­rell abblo­cken.

Die neuen WhatsApp-Gruppeneinstellungen

Die neuen WhatsApp-Gruppeneinstellungen
Andre Reinhardt

Neue Grup­penein­stel­lungen für WhatsApp sind final

Als die Konfi­gura­tionen für Grup­penein­ladungen zuerst in Indien einge­führt wurden, gab es noch einen Button, mit welchem sich der auto­mati­sche Vorgang komplett abschalten ließ. Dieser schaffte es weder in die euro­päische Beta­version, noch in die offi­zielle Ausgabe. Kurzum: WhatsApp erlaubt nun gewisse Anpas­sungen an den Grup­penein­ladungen, jedoch einge­schränkt. Im Bereich Einstel­lungen / Account / Daten­schutz / Gruppen sind die Optionen auffindbar. Unter­halb des Dialogs „Diese Personen können mich Gruppen hinzu­fügen“ gibt es die Auswahl­punkte „Jeder“, „Meine Kontakte“ und „Meine Kontakte außer ...“. Um gene­rell die auto­mati­sche Aufnahme zu vermeiden, müssen Sie im Menü­punkt „Meine Kontakte außer … “ den Haken rechts oben auswählen. Anschlie­ßend finden Sie sich nicht mehr unver­hofft in diversen Gruppen wieder. Aller­dings müssen Sie den Vorgang mit jedem neuen Kontakt wieder­holen.

Hinter­grund der Einschrän­kung

Indien ist ein großer Markt für WhatsApp. Mehr als 400 Millionen Bürger machen in diesem Land von dem Messenger Gebrauch. Doch die User wurden verstärkt Opfer von Spam und Falsch­meldungen. Mit der Maßnahme, die auto­mati­sche Aufnahme in Gruppen nur noch gezielt zuzu­lassen, wollte das Entwick­lerstudio dem Problem entge­genwirken. Das Unter­nehmen erkannte die Dring­lich­keit, Spam zu redu­zieren und möchte den Nutzern global mehr Kontrolle über die Privat­sphäre geben. Weshalb aber die Option „Niemand“ entfernt wurde, ist unklar. Zudem weist WhatsApp darauf hin, dass Admi­nistra­toren ohne eine gewährte Berech­tigung den Umweg über eine persön­liche Einla­dung gehen können. Hier steht es den Nutzern frei, ob sie diese annehmen möchten oder nicht. (via VentureBeat)


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