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31.01.2019 - 17:15
Mobiles Bezahlen

WhatsApp Pay: Mobiles Bezahlen mit dem Messenger?

Die neue Funktion könnte bald bei uns verfügbar sein

WhatsApp Pay stellt einen Dienst dar, mit dem über den Messenger Geld gesendet werden kann. Das ist keine neue Erfin­dung von Face­book, sondern wurde bereits vor einiger Zeit in Indien getestet. Dort sollen seit Sommer 2018 eine Million Trans­ak­tionen pro Monat getä­tigt werden. Aktuell kursiert das Gerücht, dass die Funk­tion auch in Europa frei­ge­schaltet werden könnte. Zumin­dest in unseren Nachbar­ländern Nieder­lande und Belgien, wie das nieder­län­di­sche Online-Portal iCul­ture berichtet. Dass der Zahlungs­ser­vice über­haupt kommt, scheint fest­zu­stehen, nur wo ist nicht ganz klar. Die angeb­liche Aussage von Face­book-Gründer Mark Zucker­berg, dass WhatsApp Pay schnell in mehr Ländern einge­führt werden soll, lässt nämlich viel Raum für Speku­la­tionen.

Geld senden, aber nicht bezahlen?

Es könnte bald möglich sein, mit WhatsApp zu bezahlen.

Es könnte bald möglich sein, mit WhatsApp zu bezahlen.
(c) dpa

Wer jetzt glaubt, mit WhatsApp Pay auch im Super­markt per Smart­phone zahlen zu können liegt falsch, denn das soll nicht funk­tio­nieren. Die WhatsApp-Bezahl­form ist als Peer-to-Peer-System zwischen Nutzern gedacht. Bedeutet: Nutzer können Geld an Kontakte senden. Damit ähnelt WhatsApp Pay dem Zahlungs­ser­vice, der bereits im Messenger inte­griert ist. Um mit WhatsApp Geld senden zu können, muss die im Messenger verwen­dete Mobil­funk­nummer mit einem Bank­konto verknüpft werden. Geld kann dann mit Nach­richten über­tragen und empfangen werden.

Sofern das Feature bereits verfügbar ist, soll es in Form von "Zahlungen" als Menü­punkt ange­zeigt werden. Ist das nicht der Fall, soll es sich manuell akti­vieren lassen. Ein Kontakt, dem der Zahlungs­ser­vice bereits zur Verfü­gung steht, kann einen Geld­be­trag senden. Anschlie­ßend soll das Feature auch beim Empfänger sichtbar werden, beim dem WhatsApp Pay zuvor noch nicht als Option ange­zeigt wurde.

Face­book will seine Chat-Dienste wie WhatsApp und Messenger mitein­ander verknüpfen. Mehr dazu lesen Sie in einer weiteren News.


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