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17.10.2018 - 14:01
Internet-TV

Zattoo-Report: So ticken die Streaming-Nutzer

TV-Streaming nimmt zu und erreicht Massenmarkt

Wie wird Streaming heutzutage genutzt? Diese und andere Fragen beleuchtet der TV-Anbieter Zattoo mit seinem ersten TV-Streaming-Report. Die Ergebnisse zeigen, dass TV-Streaming längst kein Nischenprodukt mehr ist, sondern den Massenmarkt erreicht. Für den Report befragte das Marktforschungsunternehmen Kantar TNS 1000 deutsche Internetnutzer im Alter von 14 bis 69 Jahren in einem Online-Panel.

Drei Trends

Zattoo nimmt den Streaming-Markt unter die Lupe

Zattoo nimmt den Streaming-Markt unter die Lupe
Logo: Zattoo, Foto/Montage: teltearif.de

Der TV-Streaming-Report von Zattoo zeigt dabei drei Trends: TV-Streaming erreicht den Massenmarkt, die Nutzung von TV-Streaming auf dem großen TV-Bildschirm im Wohnzimmer wird selbstverständlich und der Nutzer will Fernsehen zunehmend flexibel konsumieren.

Beim TV-Streaming gewinne der Smart-TV mehr und mehr an Bedeutung. Wurde anfangs vorrangig über mobile Endgeräte gestreamt, so verschiebe sich die Nutzung zunehmend hin zum großen Bildschirm. 41 Prozent der Nutzer streamten bereits auf dem Smart-TV, mit Tablet oder Smartphone nur 26 Prozent beziehungsweise 25 Prozent. TV-Streaming werde also nicht mehr nur als TV-Lösung für unterwegs wahrgenommen, sondern ist im Wohnzimmer angekommen, heißt es in der Studie. Diese Entwicklung sei auch beim Streamingverhalten während der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 zu sehen. In 44 Prozent der Nutzungszeit wurde bei Zattoo via Smart-TV gestreamt. Bewegtbildinhalte würden zudem zunehmend über das Internet konsumiert, heißt es in der Studie weiter. 63 Prozent der Befragten nutzen YouTube und knapp 60 Prozent Mediatheken. 41 Prozent nutzen On Demand und schon 27 Prozent streamen mindestens gelegentlich Live-TV.

43 Prozent können sich Fernsehen nur über Internet vorstellen

43 Prozent können sich laut der Studie vorstellen, in Zukunft Fernsehen ausschließlich über das Internet zu sehen. Drei Prozent nutzen diese Option bereits, und nur 12 Prozent können es sich eher nicht vorstellen. Internet-TV etabliere sich also immer mehr als Alternative zu herkömmlichen TV-Empfangswegen, heißt es.

Das große Potenzial von TV-Streaming liege darin, dass der Nutzer Fernsehen streamen kann, wann und wo er will. Man möchte heutzutage nicht mehr nur dann vor dem Fernseher sitzen, wenn die Programmzeitschrift sagt "Sonntag, 20.15 Uhr, Tatort". Anders formuliert: Mit TV-Streaming ist dann Tatort-Zeit, wann man es möchte. So sei für jeden Zweiten das zeitversetzte Fernsehschauen der größte Vorteil beim TV-Streaming. Für rund 40 Prozent komme an zweiter Stelle die Verfügbarkeit auf vielen Geräten, also auf Smartphones, Tablets, Laptops und Smart-TVs – und das über diverse Plattformen (iOS, Android, Windows 10).

Sender mit in den Urlaub nehmen

Einen weiteren großen Vorteil biete TV-Streaming dank der neuen EU-Richtlinie. Aufgrund dieser lasse es sich seit Jahresanfang mit in den Urlaub nehmen – im Gegensatz zur Satellitenschüssel oder zur Antenne. Für Nutzer ist dies durchaus wichtig, denn 41 Prozent geben an, deutsches TV im Urlaub zu vermissen. Deutsches Fernsehen kann mit Zattoo im gesamten EU-Ausland und sogar auf den dazugehörigen Karibikinseln wie Martinique und Guadeloupe gestreamt werden. Man braucht dafür allerdings ein kostenpflichtiges Zattoo-Premium-Abo, Internetzugang vor Ort und ein internetfähiges Gerät. Alternativ kann man auch einen Streaming-Stick auf dem Smart-TV im Hotel oder in der Ferienwohnung einsetzen. Neben Zattoo kann man auch andere kostenpflichtige TV-Portale im Ausland nutzen.

In einem anderen Ratgeber beantworten wir die Frage: Internet-TV vs. Kabelfernsehen - Was schneidet besser ab?


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