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Satellitenempfang im Tunnel? Latenzen?


Siemensfreak schreibt am 23.10.2018 20:01
3x geändert, zuletzt am 23.10.2018 20:08
Also diese Lösung ist ja gleich in mehrfacher Hinsicht Blödsinn.
Da Züge durch viele Tunnel fahren entfällt der Satellitenempfang.
Hinzu kommt, dass eine Funkverbindung auch in einem niedrigen Orbit länger braucht als am Boden.

Für die Bahn kann es eigentlich nur eine Lösung geben, die parallel zur Schiene und nah am Zug verläuft. Also am besten ein Leck- bzw. Schlitzkabel im Gleisbett oder neben dem Gleis und per Glasfaser gespeist, die ja dort schon oft verläuft.
Antennen befinden sich dann unter den Waggons.
Handover lassen sich so auch perfekt konfigurieren und bei wenigen Metern Reichweite sind wenig Störungen und hohe Bandbreite kein Problem.

Wo ist das Startup, dass sich nicht im All vezettelt, sondern funktionsfähige Lösungen am Boden, genau am Gleis, also LTE-R oder 5G-R (for Railways) entwickelt?
[1] trzuno antwortet auf Siemensfreak
24.10.2018 09:33
Benutzer Siemensfreak schrieb:
Also diese Lösung ist ja gleich in mehrfacher Hinsicht Blödsinn.
Da Züge durch viele Tunnel fahren entfällt der Satellitenempfang.
Hinzu kommt, dass eine Funkverbindung auch in einem niedrigen Orbit länger braucht als am Boden.

Es geht im Prinzip um IoT per Satellit.
d.h. geringe Datenmengen bei denen die Latenz nicht so wichtig ist.

zB Positionsdaten der Züge, Statusinformationen und ähnliches.
Wenn der Zug in den Tunnel fährt, dann müssen halt lokale Repeater am Tunneleingang und im Tunnel die Verbindung sicherstellen, falls das überhaupt erforderlich ist.