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Alles schön und gut


serafen schreibt am 22.11.2019 21:39
2x geändert, zuletzt am 22.11.2019 21:47
Liest sich ja alles so wunderbar, schön werbewirksam, und glaubt man den Tarifinformationen, erhält man beispielsweise im Kabel-Gigabit Anschluss Red Internet & Phone Cable 1000 mindestens 600 Mbit/s, durchschnittlich 800 Mbit/s und maximal 1000 Mbit/s.

Hier vor Ort (PLZ 31812) kommen tatsächlich 400-450 Mbit/s, zeitweise auch deutlich darunter, an. Gängige Problematik mit dem Shared-Medium. Vor gut 1 Jahr wollte Vodafone die Engpässe, die schon bei 400 Mbit/s-Anschlüssen bestanden, beseitigt haben; kurz darauf war dann sogar Gigabit-Speed freigeschaltet.

Dennoch treten dieselben Probleme dauerhaft auf, einfach nur enttäuschend; trotz Fritz!Box 6591 Cable (Docsis 3.1), Gigabit-Ethernet und allen erfüllten Voraussetzungen.

Einzig die Rechnungsstellung erfolgt problemlos. Bis jetzt.

Ich kann nur jedem Nutzer raten, via Breitbandmessung.de die Desktop-App zu installieren und den Anschluss regelmäßig zu testen und dem Provider ggf. eine Frist zur Beseitigung zu setzen sowie die außerordentliche fristlose Kündigung auszusprechen. Selbst darauf reagiert Vodafone nicht adäquat, trotz eindeutiger Messprotokolle. Schade, dass man offenbar auf wenig informierte Kunden setzt respektive altbewährt darauf vertraut, "wird schon keiner bemerken". Und falls doch, ist natürlich immer alles gut durchgemessen und der Fehler liegt beim Kunden...

Für mich ist das systematischer Kunden-Nepp. Mit Gigabit-Zeitalter hat das rein gar nichts zu tun.
[1] baerlihome antwortet auf serafen
23.11.2019 08:53
Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu.

Das shared medium und die Art wie Vodafone damit in der Praxis umgeht (keine Kapazitätserweiterung, Clusteraufteilung) wird mich nicht dazu bewegen einen Kabelvertrag abzuschließen. Im Prinzip ist es Glückssache ob ich eine hohe oder niedrige Bandbreite nutzen kann.

Da hilft auch kein Gigabitgefasel.
[1.1] hotte70 antwortet auf baerlihome
24.11.2019 10:26
Benutzer baerlihome schrieb:
Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu.

Das shared medium und die Art wie Vodafone damit in der Praxis umgeht (keine Kapazitätserweiterung, Clusteraufteilung) wird mich nicht dazu bewegen einen Kabelvertrag abzuschließen. Im Prinzip ist es Glückssache ob ich eine hohe oder niedrige Bandbreite nutzen kann.

Da hilft auch kein Gigabitgefasel.


Ja, aber bei DSL Anbietern sieht das alles auch nicht besser aus, zumal da ohnehin max. 250 Mbit/s versprochen werden. Wer echte 1 Gbit/s haben möchte muss wohl einen FTTH Anschluss buchen, aber das ist derzeit noch echter Luxus.
[1.1.1] baerlihome antwortet auf hotte70
24.11.2019 10:34
An meiner Anschlussadresse gibt es Stand heute die Möglichkeit Vodafone Kabel bis gigamäßige 1000 Mbit, wobei nach Auskunft verschiedener Nachbarn effektiv max. 150 Mbit in den Abendstunden ankommen. Das ganze dann für stolze 70 Euro im Monat.

Weiterhin dann klassisch DSL mit unglaublichen 16 Mbit Download und 2,4 Mbit Upload ohne weitere Ausbaupläne. (35 Euro monatl.)

Die Stadtwerke haben nun ein eigenes FTTH Netz aufgebaut, welches ich ab 20.12. nutzen kann. 50 Mbit synchron für 35 Euro monatlich inkl. FritzBox . Dank Aktion gibt's doppelte Bandbreite in den ersten 24 Monaten, also 100 Mbit. So sieht ein vernünftiges Angebot aus liebe Telekom und Co.
[1.1.1.1] DenSch antwortet auf baerlihome
25.11.2019 09:41
Benutzer baerlihome schrieb:

Die Stadtwerke haben nun ein eigenes FTTH Netz aufgebaut, welches ich ab 20.12. nutzen kann. 50 Mbit synchron für 35 Euro monatlich inkl. FritzBox . Dank Aktion gibt's doppelte Bandbreite in den ersten 24 Monaten, also 100 Mbit. So sieht ein vernünftiges Angebot aus liebe Telekom und Co.

Das ist kein vernünftiges Angebot, das ist einfach ein vom Steuerzahler gefördertes Projekt, anders kannst du nämlich den Preis nicht halten.
[1.1.1.1.1] baerlihome antwortet auf DenSch
25.11.2019 12:06

einmal geändert am 25.11.2019 12:09

Das ist kein vernünftiges Angebot, das ist einfach ein vom Steuerzahler gefördertes Projekt, anders kannst du nämlich den Preis nicht halten.

Was du so weißt...

Die Fördermittel hat die Telekom eingestrichen.

Am Ende stellt sich mir die Frage, warum die wie auch alle anderen die Fördermittel eingestrichen haben, trotz Förderung, dann nicht ähnliche Preise und Leistung anbieten.
[1.1.1.1.1.1] DenSch antwortet auf baerlihome
25.11.2019 15:15
Benutzer baerlihome schrieb:


Was du so weißt...

Die Fördermittel hat die Telekom eingestrichen.

Dann wäre dort ja keine 16 Mbit sondern Vecotring möglich...

Am Ende stellt sich mir die Frage, warum die wie auch alle anderen die Fördermittel eingestrichen haben, trotz Förderung, dann nicht ähnliche Preise und Leistung anbieten.

Im Übrigen meine ich nicht die Fördermittel des Bundes, sondern ich meine schon vom Steuerzahler finanziert.... Denn Stadtwerke sind keine Privatwirtchaftlichen Unternehmen ....
[1.1.1.1.1.1.1] baerlihome antwortet auf DenSch
25.11.2019 18:57

2x geändert, zuletzt am 25.11.2019 19:14
Benutzer DenSch schrieb:


Im Übrigen meine ich nicht die Fördermittel des Bundes, sondern ich meine schon vom Steuerzahler finanziert.... Denn Stadtwerke sind keine Privatwirtchaftlichen Unternehmen ....

Also unsere Stadtwerke firmieren sehr wohl als privatwirtschaftliches Unternehmen (GmbH) Ein Zugriff aus Steuermitteln sollte somit ausgeschlossen sein.
Die Stadt tritt lediglich als Unternehmer bzw. Miteigentümer auf. Und dieses Unternehmen muss selbständig auf eigenen Beinen stehen. Gewinne fließen zum Teil in die Stadtkasse...
Könnte aber auch nichts verwerfliches daran finden, wenn Steuermittel eingesetzt würden, um in die digitale Zukunft zu investieren. Das uist doch das was angeblich alle wollen. Selbst wenn im Anschluss dem Steuerzahler günstige Preise präsentiert werden, ist doch auch dies positiv zu sehen, da dieser ja eben über Steuermittel mitfinanziert hat.

Wäre es andersrum, würden sich vermutlich die Steuerzahler viel mehr aufregen.
[1.1.1.1.1.1.1.1] DenSch antwortet auf baerlihome
25.11.2019 20:58
Benutzer baerlihome schrieb:
Benutzer DenSch schrieb:


Im Übrigen meine ich nicht die Fördermittel des Bundes, sondern ich meine schon vom Steuerzahler finanziert.... Denn Stadtwerke sind keine Privatwirtchaftlichen Unternehmen ....

Also unsere Stadtwerke firmieren sehr wohl als privatwirtschaftliches Unternehmen (GmbH) Ein Zugriff aus Steuermitteln sollte somit ausgeschlossen sein. Die Stadt tritt lediglich als Unternehmer bzw. Miteigentümer auf. Und dieses Unternehmen muss selbständig auf eigenen Beinen stehen. Gewinne fließen zum Teil in die Stadtkasse...

Ob das ne GmbH, AG oder sonstiges ist, spielt keine Rolle. Stadtwerke sind kommunale Unternehmen. Macht die Bude Gewinn, gehts an die Kommune/Kreis/Stadt. Geht den Bach runter, auch.
ICh find das auch gut, das mal irgendwer den Ausbau in die Hand nimmt.

Meine Aussage bezieht sich einzig darauf, das man von keinem privatwirtschaftlichen Unternehmen ein 35€ FTTH Anschluss bekommt, zumindest nicht ohne horrende Anschlusskosten-
(ausnahmen sind große, geförderte Ausbauten wie zB von Deutsche Glasfaser oder so. Dort kostet der Anschluss dann relativ wenig, da wird aber wirklich mit Fördermitteln vom Bund gearbeitet.
[2] niclas antwortet auf serafen
23.11.2019 23:14
Nachdem der Nepp im Automobilsektor ja auch schon immer funktioniert hat, macht man im digitalen Sektor einfach weiter. Die meisten Kunden kennen sich halt nicht genau aus, häufig besteht auch eine Monopolstellung im Anschlussgebiet.

Giga hier - Giga dort - viel heisse Luft. Mit richtigen Highspeed eines Glasfaseranschluss hat das nicht viel zu tun. Häufig sind die Sprechblasen auch nur fuer die Politik. Die lassen sich schnell mit Worthuelsen koedern anstatt mit konkreter Leistung.