Die Vorteile eines Festeinbaus liegen auf der Hand. Für Preise ab 400 Euro erhält
der Käufer nicht nur ein Navi, sondern auch ein vollwertiges Radio-Sound-System.
Außerdem lassen sich alle Funktionen bequem über die Lenkradfernbedienung ansteuern.
Routenanweisungen erfolgen über das bordeigene Lautsprechersystem, und die Navigation über Piktogramme ist allemal ausreichend.
Meist gut ins Fahrzeuginnere integriert
Zum nachträglichen Festeinbau: TomTom Carminat
In den meisten Fällen fügt sich ein ab Werk eingebautes System perfekt ins Fahrzeuginnere
ein. Moderne Werks-Navis sind heutzutage Kombinationen aus Navigationsgerät, Radio,
CD-Player und Freisprecheinrichtung. Eingebaut
in speziell dafür vorgesehene Einbauschächte passen sie sich optisch dem Cockpit an.
Störende Halterungen oder Aufbauten gibt es nicht. Auch technisch und elektronisch
sind die Werks-Navis meist gut ins Fahrzeug integriert.
Vorteile von Festeinbauten:
Da festeingebaute Qualitäts-Navigationsgeräte meist über Tachoanschluss und Gyroskop
(elektronischer Kompass) verfügen, funktionieren sie zuverlässiger bei eingeschränktem
GPS-Empfang in Unterführungen und Häuserschluchten. Potenzielle Abfahrten in Tunneln
werden rechtzeitig erkannt. Unabhängig von den GPS-Satelliten lässt sich die Zieleingabe
schon in der geschlossenen Garage oder im Parkhaus programmieren, die Berechnung der Route
beginnt ohne Zeitverlust.
Der GPS-Satelliten-Empfang ist besser, da über die Autoelektronik die Anbindung über die
Außenantenne ermöglicht werden kann.
Die Radiolautstärke senkt sich bei Navigationsdurchsagen automatisch ab. Die Ansagen
kommen über die Auto-Lautsprecher und sind damit wesentlich deutlicher als der oft verzerrte,
quäkende Output der mobilen Navisysteme.
Die Bedienung ist oft einfacher, da sich bei vielen Navis wichtige Bedienelemente am Lenkrad befinden.
Bei einigen Werks-Navis sind wesentliche Infos besser wahrzunehmen, weil
diese nicht nur auf dem Navi-Display, sondern zusätzlich im Cockpit dargestellt
werden. Bei einer Sprachanweisung genügt dann ein schneller Blick auf die Anzeige, um die richtige Ausfahrt nicht zu verpassen.
Falls zusätzlich eine Freisprecheinrichtung für mobiles Telefonieren ab Werk bestellt
wurde, können beim Werks-Navi komfortable Einstellungen vorgenommen werden. Zum Beispiel,
dass gesprochene Anweisungen während eines Telefongesprächs nicht dazwischen quaken.
Es besteht eine geringere Diebstahlgefahr.
Nachteile von Festeinbauten:
Festeingebaute Navigationssysteme gehören meist nicht zur Standardausrüstung
eines Neufahrzeugs. Dieses Extra schlägt mit einigen hundert Euro zu Buche. Der Preis
liegt in jedem Fall höher, als der Interessent für ein mobiles Gerät (PND) ausgeben müsste.
Ein stationäres Navi kann nicht in ein anderes Fahrzeug mitgenommen werden,
zum Beispiel in ein Mietfahrzeug im Urlaub.
Bei der Auslieferung des Fahrzeugs sollten Sie darauf achten, dass das Kartenmaterial
aktuell ist. Vereinbaren Sie mit dem Hersteller ggf. ein kostenloses Update.
Karten-Updates in der Regel nur über die Vertragswerkstätten möglich und
sehr kostspielig. Ein Karten-Update kostet meist mehr als ein neues PND mit
aktuellen Karten.
Fazit: Festeinbau bietet viel Komfort
Im mobilen Leben sind Navigationsgeräte nicht mehr wegzudenken. Viele Autofahrer, Ausflügler,
Urlauber sowie Geschäftsreisende lassen sich beim Finden des schnellsten, kürzesten, einfachsten
und staufreien Weges durch GPS und TMC unterstützen.
In den letzten Jahren haben sich mobile Navis etabliert.
Ein festeingebautes Navi eignet sich vor allem für Vielfahrer, denn der Bedienungskomfort
ist hoch. Privatpersonen, die den Preis nicht scheuen, fahren ebenfalls gut mit einem Festeinbau.
Falls Sie bei der Anschaffung eines Fahrzeugs über das eingebaute
Navigationsgerät mitentscheiden können, empfiehlt sich die Lösung mit einer dreidimensionalen
Straßenkarte. Sie bietet gegenüber der zweidimensionalen Anzeige mehr Klarheit bei unübersichtlichen
Verkehrssituationen.
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