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Angebot und Nachfrage


EnnoH schreibt am 05.03.2018 13:24
"... Auf der anderen Seite stößt die e-ID beim Bürger offenbar nicht auf sonderlich großes Interesse: 53 Millionen E-Persos sind laut BMI ausgegeben. Nur rund ein Drittel davon, rund 17,7 Millionen, haben eine aktive e-ID."

Nun ja, warum sollte die eID auch auf großes Interesse stoßen, wenn es kaum Angebote dafür gibt?

Die Punkteauskunft in Flensburg braucht man nicht jeden Tag (ich hab's mal aus Jux angefordert). Die Schufa und meine Versicherung haben den Zugang mit den E-Perso wieder abgeschafft. Die Rentenauskunft muss man auch nicht ständig abfragen, da ist es besser die Zahlen nicht zu lesen. Bei meiner Stadtverwaltung geht elektronisch gar nichts. Es fehlen ganz einfach sinnvolle Anwendungen für die eID. Und warum sollten dann Bürger die Funktion freischalten wenn sie sich nicht oder nur selten nutzen lässt.

Meiner Meinung nach sollten hier Behörden und Institutionen stärker zusammenarbeiten. Warum nicht den Perso als Absicherung für's Onlinebanking nutzen. Hier kocht fast jede Bank irgendwie ein eigenes Süppchen. Stadtverwaltungen sollten ein einheitliches elektronische Onlinebürgerbüro anbieten müssen (bei den Ärzten hat auch niemand gefragt ob die sich die Technik leisten wollen - die mussten einfach).

Mit ein wenig gutem Willen könnte das System ePerso jede Menge Anwendungsmöglichkeiten geben, geschäftsfeldübergreifend. Aber so lange eben jeder Anbieter nur in seinem Dunstkreis schwebt passiert hier gar nichts. Leider.