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Nur OPAL/HYTAS?


marius1977 schreibt am 05.06.2019 14:22
einmal geändert am 05.06.2019 14:36
Wie konnte denn ein bisher rein analoger Anschluss OHNE Zusatz-Hardware beim Kunden betrieben werden, wenn er über Glasfaser realisiert wurde? Das leuchtet mir nicht ein.

Es wäre interessant, ob davon nur evtl. nur ehemalige OPAL/HYTAS-Gebiete betroffen sind?! Da gab es in der Tat keine durchgängige Kupfer zum HVT.
[1] aerox-rossi antwortet auf marius1977
05.06.2019 16:16

einmal geändert am 05.06.2019 16:17
Benutzer marius1977 schrieb:
Es wäre interessant, ob davon nur evtl. nur ehemalige OPAL/HYTAS-Gebiete betroffen sind?! Da gab es in der Tat keine durchgängige Kupfer zum HVT.

Definitiv nicht nur HYTAS Gebiete.
Sofern diese schon umgebaut wurden und tatsächlich keine Kupferleitung liegt, ist ein Router notwendig.
Ebenfalls bei kompletten FTTH Gebieten, da ist auch ein Router für analog notwendig.
Zusätzlich wohl auch Gebiete mit OutdoorDSLAM, auch wenn Kupfer vorhanden ist, wenn in der VSt/OutdoorDSLAM keine MSAN POTS vorhanden sind (die liefern nämlich IP->analog->Kupferkabel.
MiniMSAN von Huawei dürften ebenfalls keine POTS liefern und man braucht einen Router.
So selten ist das nicht....
[1.1] marius1977 antwortet auf aerox-rossi
06.06.2019 11:02
Benutzer aerox-rossi schrieb:
Benutzer marius1977 schrieb:
Es wäre interessant, ob davon nur evtl. nur ehemalige OPAL/HYTAS-Gebiete betroffen sind?! Da gab es in der Tat keine durchgängige Kupfer zum HVT.

Zusätzlich wohl auch Gebiete mit OutdoorDSLAM, auch wenn Kupfer vorhanden ist, wenn in der VSt/OutdoorDSLAM keine MSAN POTS vorhanden sind (die liefern nämlich IP->analog->Kupferkabel.

Aber genau diese werden doch in den HVT installiert um PSTN abzulösen.
[1.2] postb1 antwortet auf aerox-rossi
06.06.2019 21:10
Benutzer aerox-rossi schrieb:
Benutzer marius1977 schrieb:
Es wäre interessant, ob davon nur evtl. nur ehemalige OPAL/HYTAS-Gebiete betroffen sind?! Da gab es in der Tat keine durchgängige Kupfer zum HVT.

Definitiv nicht nur HYTAS Gebiete.
Sofern diese schon umgebaut wurden und tatsächlich keine Kupferleitung liegt, ist ein Router notwendig. Ebenfalls bei kompletten FTTH Gebieten, da ist auch ein Router für analog notwendig.
Zusätzlich wohl auch Gebiete mit OutdoorDSLAM, auch wenn Kupfer vorhanden ist, wenn in der VSt/OutdoorDSLAM keine MSAN POTS vorhanden sind (die liefern nämlich IP->analog->Kupferkabel. MiniMSAN von Huawei dürften ebenfalls keine POTS liefern und man braucht einen Router.
So selten ist das nicht....
In Outdoor MSAN werden garkeine POTS Karten eingesetzt.
Denn auch bei solchen Ausbauten bleibt die bestehende TAL zur Vst in Betrieb. Wie bislang wird reine Telefonie bei Anschlüssen ohne DSL auch weiterhin darüber abgewickelt.
Oder sind Fälle bekannt, bei denen die Kupfer TAL im Ausbaufall deaktiviert wurde?
Die vor Jahren oft vorhergesagten Stillegungen der Vst Standorte findet wohl jetzt doch nicht statt.

[2] Kuch antwortet auf marius1977
02.07.2019 16:17
Hallo,

die Telekom hat zu dieser Frage nochmals intern recherchiert und schreibt uns heute dazu:

"Der Leser marius1977 hat Recht. Bei Anschlüssen mit einer Glasfaser bis zum Kunden war und ist immer ein Router bzw. ein Glasfaser-Modem beim Kunden erforderlich, selbst wenn nur Telefonie/Voice genutzt wird.
Daneben gibt es, wie er ebenfalls erwähnt, verschiedene 'Sondertechniken'. Beispielsweise OPAL und Hytas.
Bei speziellen Sondertechniken hat der Kunde zwar auch einen Anschluss über Kupferleitungen, die aber nicht bis in den Hauptverteiler geführt sind. Und nur von dort kann der analoge Anschluss mit MSAN-POTS simuliert werden. Es gibt also Anschlüsse, bei denen trotz Kupferleitung nur ein DSL-Signal zur Verfügung gestellt werden kann. Technisch ist dies bei der alten Hytas Technik der Fall."

Alexander Kuch