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Schon etwas fahrlässig...


iPhone schreibt am 30.03.2019 10:54
Digital Native und innovativ zu sein ist das eine, aber als Unternehmer ein Bankkonto, mit dem Gehälter und Rechnungen bezahlt werden, bei einem Start-Up zu führen, halte ich schon für ziemlich ...äh, gewagt. Soo schlecht sind die digitalen Produkte der bewährten Banken und Sparkassen nun auch wieder nicht. Der Kunde wurde nach diesem Fall wohl eines besseren belehrt und hat sich bestimmt eben bei diesen ein Zweitkonto eingerichtet.
[1] mankmill antwortet auf iPhone
30.03.2019 11:19
Der Unternehmer sollte also lieber einer Deutschen Bank oder Commerzbank das Geld anvertrauen? Naja... äh, haha.

Benutzer iPhone schrieb:
Digital Native und innovativ zu sein ist das eine, aber als Unternehmer ein Bankkonto, mit dem Gehälter und Rechnungen bezahlt werden, bei einem Start-Up zu führen, halte ich schon für ziemlich ...äh, gewagt. Soo schlecht sind die digitalen Produkte der bewährten Banken und Sparkassen nun auch wieder nicht. Der Kunde wurde nach diesem Fall wohl eines besseren belehrt und hat sich bestimmt eben bei diesen ein Zweitkonto
eingerichtet.
[1.1] iPhone antwortet auf mankmill
30.03.2019 11:28
Benutzer mankmill schrieb:
Der Unternehmer sollte also lieber einer Deutschen Bank oder Commerzbank das Geld anvertrauen? Naja... äh, haha.

Lieber was Lokales, Sparkasse, VR-Banken, gibt doch einige.
Die Sparkasse hat sogar ein Angebot, das ausschließlich per App funktioniert. Das dürfte dem Unternehmer doch gefallen :-)

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[1.2] sushiverweigerer antwortet auf mankmill
31.03.2019 01:57
Benutzer mankmill schrieb:
Der Unternehmer sollte also lieber einer Deutschen Bank oder Commerzbank das Geld anvertrauen? Naja... äh, haha.

Zumindest einer Bank mit funktionierender Kundenbetreuung.

Deine Spaßbank bringt es nunmal nicht Du Horst.
[2] hrgajek antwortet auf iPhone
30.03.2019 12:03
Tach,

Benutzer iPhone schrieb:
Digital Native und innovativ zu sein ist das eine, aber als Unternehmer ein Bankkonto, mit dem Gehälter und Rechnungen bezahlt werden, bei einem Start-Up zu führen, halte ich schon für ziemlich ...äh, gewagt.

Dem Kunden wurden von seinem N26 Konto angeblich 80.000 Euro "entwendet". Wie soll das gegangen sein, ohne, dass der berechtigte Kunde das mitbekommen konnte. Die App pusht schließlich jede Kontobewegung. Per Web-Interface kann man aufs Konto schauen, aber keinerlei Konto-Bewegungen auslösen.

Beim Wechsel der Handynummer oder des Smartphones bekommt der N26 Kunde einige SMS und e-mails. Er muss das alte Handy "entknüpfen" und das neue "verknüpfen", dazu werden ihm permanent SMS und e-mails geschickt. Er braucht dazu eine 10stellige Zahl, die auf seiner N26 Karte gesondert aufgeprägt ist. Er braucht das N26-Passwort und evtl. noch den Fingerabdruck oder Sperrcode des iPhones oder Androiden.

Ein Angreifer müsste also schon vorher sehr genau Bescheid gewusst und gut vorbereitet über die Webseite, den Handyvertrag oder die E-Mail Konten "gehackt" haben, beispielsweise durch Bestellung einer Ersatz Debitkarte, Ersatz-SIM-Karten tausch oder Einrichtung einer MultiSIM. Aber auch das wird per E-Mail und SMS angekündigt. eine separate email-Adresse nur für solche Dinge, die man am besten öffentlich gar nicht bekannt gibt, könnte hier helfen.

Eine Sicherheit wäre, regelmäßig auf sein Konto zu schauen und alle ungewöhnlichen Aktionen ("Wir haben Ihnen eine neue Karte zugeschickt") genau zu beobachten und beispielsweise das Passwort sofort zu ändern und zu testen, ob die "eigene" Karte noch die "richtige" ist.

Auf einem Geschäftsbankkonto sollten regelmäßig (legitime) Buchungen stattfinden. Ist dem Kunden nicht schon vorher aufgefallen, dass es auf einmal "ziemlich ruhig" wurde?

Dass ein rein digitales Konto mit Minimal-Service (kosten darf es ja möglichst nichts) hier kein "Vorteil" darstellt, sollte klar sein.

Wahrscheinlich hätte sich das bei einer örtlich präsenten Bank mit persönlich bekanntem Ansprechpartner etwas problemloser abwickeln lassen. Wer sein Konto natürlich nur unter dem Kostenaspekt sieht und keinen persönlichen Ansprechpartner hat oder kennt oder zu brauchen meint.... schwierig.
[2.1] Stepfather antwortet auf hrgajek
31.03.2019 11:29
Benutzer hrgajek schrieb:
Tach,

Benutzer iPhone schrieb:> Dem Kunden wurden von seinem N26 Konto angeblich 80.000 Euro "entwendet". Wie soll das gegangen sein, ohne, dass der berechtigte Kunde das mitbekommen konnte. Die App pusht schließlich jede Kontobewegung. Per Web-Interface kann man aufs Konto schauen, aber keinerlei Konto-Bewegungen auslösen.

Beim Wechsel der Handynummer oder des Smartphones bekommt der N26 Kunde einige SMS und e-mails. Er muss das alte Handy "entknüpfen" und das neue "verknüpfen", dazu werden ihm permanent SMS und e-mails geschickt. Er braucht dazu eine 10stellige Zahl, die auf seiner N26 Karte gesondert aufgeprägt ist. Er braucht das N26-Passwort und evtl. noch den Fingerabdruck oder Sperrcode des iPhones oder Androiden.

Ein Angreifer müsste also schon vorher sehr genau Bescheid gewusst und gut vorbereitet über die Webseite, den Handyvertrag oder die E-Mail Konten "gehackt" haben, beispielsweise durch Bestellung einer Ersatz Debitkarte, Ersatz-SIM-Karten tausch oder Einrichtung einer MultiSIM. Aber auch das wird per E-Mail und SMS angekündigt. eine separate email-Adresse nur für solche Dinge, die man am besten öffentlich gar nicht bekannt gibt,

.
Das stimmt.Habe mich selber gefragt wie die das gekapert haben.Da man für alles das Handy ja brauch.Bin selber bei N26 und habe bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht.Auch der Kundenservice war immer zu erreichen.Deshalb kann ich das mit der schlechten Erreichbarkeit nicht bestätigen.Vorher war ich bei der Sparkasse und die warnte auch immer vor Fishing Mails.Also habe die das gleiche Problem.Wenn du persönlich dort jemanden erreichen willst,dann darf es auch nicht Abend werden.Den die haben nur bis 16.00 Uhr auf.Also danach erreichst du auch keinen.
[2.1.1] basti99 antwortet auf Stepfather
31.03.2019 11:44
Benutzer Stepfather schrieb:

Das stimmt.Habe mich selber gefragt wie die das gekapert haben.Da man für alles das Handy ja brauch.Bin selber bei N26 und habe bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht.Auch der Kundenservice war immer zu erreichen.Deshalb kann ich das mit der schlechten Erreichbarkeit nicht bestätigen.Vorher war ich bei der Sparkasse und die warnte auch immer vor Fishing Mails.Also habe die das gleiche Problem.Wenn du persönlich dort jemanden erreichen willst,dann darf es auch nicht Abend werden.Den die haben nur bis 16.00 Uhr auf.Also danach erreichst du auch keinen.

Bist du mit deinem Geschäftskonto bei n26? Denn darum geht es hier.
Für Geschäftskunden sind die Sparkassen (oder andere etablierte Banken) nämlich sehr wohl länger als 16 Uhr zu erreichen.

Ich frage mich, was das für Spaßgeschäfte sind, die den Businessman dazu verleiten, das Konto bei einer Spaßbank zu führen.