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Welcher Anbieter?


11.11.2010 18:05 - Gestartet von timeändmore
Interessant wäre es ja zu erfahren, welcher Anbieter das denn nun genau ist/war?
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[1] handytim antwortet auf timeändmore
11.11.2010 18:06
Das erste Urteil war von einem Gericht in Montabaur. Ist ja dann relativ leicht zu erraten...
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[1.1] timeändmore antwortet auf handytim
11.11.2010 18:41
Benutzer handytim schrieb:
Das erste Urteil war von einem Gericht in Montabaur. Ist ja dann relativ leicht zu erraten...

Wie dumm von mir, ja klar ;-)
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[1.1.1] strunz77 antwortet auf timeändmore
11.11.2010 19:12
Benutzer timeändmore schrieb:
Benutzer handytim schrieb:
Das erste Urteil war von einem Gericht in Montabaur. Ist ja dann relativ leicht zu erraten...

Wie dumm von mir, ja klar ;-)

Wenn der Kläger kein Geschäftskunde ist, klagt er im Normalfall am Wohnort und nicht am Sitz des Providers.

Nichts desto trotz ist die Urteilsbegründung grober Unfug, denn es wurden sicher nicht die Kosten des Providers offengelegt, aus denen das Gericht hätte schließen können, dass sich der Anschluss erst nach einem Jahr rechnet. Zudem gibt es Provider wie o2, die ohne Mindestlaufzeit auf Aktivierungsgebühren o.ä. verzichten und einen WLAN-Router für 40,-- verschicken. Das sind halt Marketingkosten, die das Unternehmen einplant. Ein Umzug ist zudem ein triftiger Grund zur Sonderkündigung, zumindest wenn es in unversorgtes Gebiet geht; die Kündigung ist auch zwingend notwendig, damit ein Nachmieter die Leitung belegen kann. Ich hoffe, der Kläger geht jetzt bis nach Karlsruhe. Alles andere wäre ein schlechter Witz.
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[1.1.1.1] Telly antwortet auf strunz77
11.11.2010 19:20
Ich hoffe, der Kläger geht jetzt bis nach Karlsruhe. Alles andere wäre ein schlechter Witz.

Er war doch schon beim BGH - und das ist in Karlsruhe...

Ich kenne mich bei Instanzen nun wirklich nicht aus... Aber was soll denn danach noch möglich sein??

Telly
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[1.1.1.1.1] 123fred antwortet auf Telly
12.11.2010 14:29
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Aber so bescheiden einseitig ich das Urteil finde, ein Fall für die EU oder das BVG ist es
nicht.

Einseitig? Wieso einseitig? Wie hätte es deiner Meinung nach ausgehen müssen? Der Kunde bekommt Recht und darf den Vertrag einseitig kündigen, weil er es sich inzwischen anders überlegt hat und doch keinen 24-Monatsvertrag mehr möchte?! Wäre das ein ausgeglichenen Urteil gewesen? Was kann in diesem Fall der Anbieter dafür, wenn es sich der Kunde anders überlegt? Da sag ich nur: Pacta sunt servanda.


Nur für die Regulierungsbehörde und das Verbraucherschutzministerium, denn offensichtlich sind unsere Gesetze hier nicht sinnvoll ausgewogen.

Ach, denke ich schon. Ich finde es fair und ausgewogen, dass sich beide Vertragsparteien an einen freiwillig geschlossenen Vertrag zu halten haben.
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[1.1.1.1.1.1] tullux antwortet auf 123fred
12.11.2010 19:33
Benutzer 123fred schrieb:

Einseitig? Wieso einseitig? Wie hätte es deiner Meinung nach ausgehen müssen? Der Kunde bekommt Recht und darf den Vertrag einseitig kündigen, weil er es sich inzwischen anders überlegt hat und doch keinen 24-Monatsvertrag mehr möchte?! Wäre das ein ausgeglichenen Urteil gewesen? Was kann in diesem Fall der Anbieter dafür, wenn es sich der Kunde anders überlegt? Da sag ich nur: Pacta sunt servanda.

Stimmt. Ganz deiner Meinung. Gibt nur eine klitzekleine Ausnahme. Das Mietrecht für Wohnraum.
Fall: Eine Mieterin bekommt eine frisch und individuell renovierte Wohnung. Gegenleistung: Staffelmietvertrag mit 4 Jahren Kündigungsverzicht. Nach einem 1/2 Jahr wird sie schwanger und zieht mit ihrem Freund in seiner Wohnung zusammen. Was meint ihr, steht ihr jetzt ein Sonderkündigungsrecht zu? Nein, na da habt ihr euch aber leider geirrt. Ein Festhalten am Mietvertrag ist nicht zumutbar, meint die Justiz. Soweit zu: pacta sunt servanda.

Warum ein DSL Provider schützenswerter ist als ein Vermieter ist für mich nicht nachvollziehbar.
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[1.1.1.2] 123fred antwortet auf strunz77
12.11.2010 14:20
Benutzer strunz77 schrieb:
Ein Umzug ist zudem ein triftiger Grund zur Sonderkündigung

*LOL* Hatte der BGH nicht gerade was anderes entschieden?

Ich hoffe, der Kläger geht jetzt bis nach Karlsruhe. Alles andere wäre ein schlechter Witz.

Witzig ist, dass er ja schon in Karlsruhe war ;). Ich finde es auch witzig, dass sich der Kläger mit seinem aussichtlosen Fall durch drei Instanzen klagt und am Ende auf einem riesen Berg Anwalts- und Gerichtskosten sitzen bleibt. Sicher teurer, als einfach den 24-Monatsvertrag abzuzahlen ;).
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[1.1.1.2.1] spunk_ antwortet auf 123fred
12.11.2010 14:30
Benutzer 123fred schrieb:

Anwalts- und Gerichtskosten sitzen bleibt. Sicher teurer, als einfach den 24-Monatsvertrag abzuzahlen ;).

entweder Student udn dies war eine Studienarbeit oder ein Richter oder Anwalt im Ruhestand der dies als hobby betreibt.
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[2] BlackSektor antwortet auf timeändmore
11.11.2010 18:07
Benutzer timeändmore schrieb:
Interessant wäre es ja zu erfahren, welcher Anbieter das denn nun genau ist/war?

Tja, wer sitzt wohl in Montabaur? 1&1 wenn ich mich nicht ganz irre gelle?
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[2.1] nucleardirk antwortet auf BlackSektor
12.11.2010 02:22
Was bin ich froh dass ich 1und1 damals gekündigt habe und zu Arcor wechseln konnte. Denn Arcor haben mir damals bei einer vorzeitigen Kündigung keinerlei Probleme gemacht sondern waren sehr kulant (zu der Zeit war Arcor nur sehr vereinzelt buchbar, DSL Resale hatten sie noch nicht im Angebot und 600 km weiter, bedingt durch beruflichen Umzug war mit Arcor nichts zu machen).

Auch von der T-Com weiss ich dass Sie da sehr kulant sein können, hatte ich als ich vor Jahren von der "Zivilisation" in ein DSL-Niemandsland gezogen bin.

Bei 1und1 wundert mich dieses unkulante Verhalten aber nicht wirklich....
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[2.1.1] spunk_ antwortet auf nucleardirk
12.11.2010 14:33
Benutzer nucleardirk schrieb:
Was bin ich froh dass ich 1und1 damals gekündigt habe und zu Arcor wechseln konnte. Denn Arcor haben mir damals bei einer vorzeitigen Kündigung keinerlei Probleme gemacht sondern waren

1u1 bietet einem ja auch aus Kulanz an gegen eine Zahlung von 70EUR einen Vertrag vorzeitig zu kündigen.
Kulanz aus dem Grund damit dies niemand gerichtlich fordert.


Bei 1und1 wundert mich dieses unkulante Verhalten aber nicht wirklich....

nunja: ist eine Einzelfallsache: 70EUR sind bei einigen Tarifen knapp 3Monate der Grundkosten. wer früher dieses Angebot akzeptiert spart immerhin etwas.

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[2.1.1.1] nucleardirk antwortet auf spunk_
12.11.2010 14:37

1u1 bietet einem ja auch aus Kulanz an gegen eine Zahlung von 70EUR einen Vertrag vorzeitig zu kündigen.
Kulanz aus dem Grund damit dies niemand gerichtlich fordert.



das liest sich im dem bericht anders. wenn dem so wäre - dann verstehe ich den kunden nicht - in dem falle ziehe ich meine äusserung bzgl., "unkulant" zurück - eine solche regelung ist doch vollkommen ok!



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[2.1.1.1.1] spunk_ antwortet auf nucleardirk
12.11.2010 14:39
Benutzer nucleardirk schrieb:

das liest sich im dem bericht anders. wenn dem so wäre - dann

nein - es steht absolut nichts über die aussergerichtlichen Verhandlungen im Bericht.

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[2.1.1.1.1.1] nucleardirk antwortet auf spunk_
12.11.2010 14:42
Benutzer spunk_ schrieb:
Benutzer nucleardirk schrieb:

das liest sich im dem bericht anders. wenn dem so wäre - dann

nein - es steht absolut nichts über die aussergerichtlichen Verhandlungen im Bericht.

meine ich ja;)

es liesst sich so als habe 1und1 von anfang an geblockt und der kunde ist dann direkt zum anwalt gerannt.
hier wäre eine detailierte hintergrund recherche man ganz angebracht.
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[2.1.1.1.1.1.1] 123fred antwortet auf nucleardirk
12.11.2010 14:52
Benutzer nucleardirk schrieb:
es liesst sich so als habe 1und1 von anfang an geblockt und der kunde ist dann direkt zum anwalt gerannt.
hier wäre eine detailierte hintergrund recherche man ganz angebracht.

Naja, steht denn eigentlich irgendwo dass es in dem Urteil um 1&1 geht?
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[2.1.1.1.1.1.1.1] nucleardirk antwortet auf 123fred
12.11.2010 14:55
Benutzer 123fred schrieb:
Benutzer nucleardirk schrieb:
es liesst sich so als habe 1und1 von anfang an geblockt und der kunde ist dann direkt zum anwalt gerannt.
hier wäre eine detailierte hintergrund recherche man ganz angebracht.

Naja, steht denn eigentlich irgendwo dass es in dem Urteil um 1&1 geht?

ne, aber da das erste urteil von einem gericht in montabaur gefällt wurde kann man 1und1 zusammen zählen;)
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[2.1.1.1.1.1.1.1.1] 123fred antwortet auf nucleardirk
12.11.2010 14:57
Benutzer nucleardirk schrieb:
ne, aber da das erste urteil von einem gericht in montabaur gefällt wurde kann man 1und1 zusammen zählen;)

Okay, also beruht das alles hier auf einer Vermutung.
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[2.1.1.1.1.1.1.1.1.1] nucleardirk antwortet auf 123fred
12.11.2010 15:16
Benutzer 123fred schrieb:
Benutzer nucleardirk schrieb:
ne, aber da das erste urteil von einem gericht in montabaur gefällt wurde kann man 1und1 zusammen zählen;)

Okay, also beruht das alles hier auf einer Vermutung.

irgendwo anders wurde 1und1 direkt in einem bericht genannt.
aber in einigen tagen wird man das urteil incl. begründung ja einsehen können. dann weiss man mehr.
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[2.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] Halina antwortet auf nucleardirk
12.11.2010 15:23

einmal geändert am 12.11.2010 15:25
Benutzer nucleardirk schrieb:
Benutzer 123fred schrieb:
Benutzer nucleardirk schrieb:
ne, aber da das erste urteil von einem gericht in montabaur gefällt wurde kann man 1und1 zusammen zählen;)

Okay, also beruht das alles hier auf einer Vermutung.

........

Es ist keine Vermutung: Laut Br5-Nachrichten von gestern, handelt sich definitiv um 1 und 1.
Halina
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[2.1.1.1.1.1.1.1.1.1.2] 123fred antwortet auf nucleardirk
12.11.2010 15:48
Benutzer nucleardirk schrieb:
aber in einigen tagen wird man das urteil incl. begründung ja einsehen können. dann weiss man mehr.

Werden die Namen von Kläger/Beklagten veröffentlicht? Ich kenne aus Urteilen der Finanzgerichte, dass keine Namen etc. veröffentlicht werden. Der EuGH hingegen veröffentlich m.W. Namen.
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[2.1.1.1.1.1.1.1.1.2] judi antwortet auf 123fred
12.11.2010 15:28
Benutzer 123fred schrieb:
Benutzer nucleardirk schrieb:
ne, aber da das erste urteil von einem gericht in montabaur gefällt wurde kann man 1und1 zusammen zählen;)

Okay, also beruht das alles hier auf einer Vermutung.

Na ja, also ich finde es recht eindeutig.
Telekom, Vodafone, Versatel lassen meines Wissens nach den Kunden aus dem Vertrag, wenn er nachweislich in ein nicht versorgtes Gebiet zieht.
Bleiben (von den größeren) noch Alice/o2 und 1und1.
Das Gericht sitzt in Montabaur und 1und1 ist berüchtigt für Servicequalität.
Ich setz 20 EUR auf 1und1!
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[2.1.1.1.1.1.1.1.1.2.1] spunk_ antwortet auf judi
12.11.2010 15:31
Benutzer judi schrieb:

Das Gericht sitzt in Montabaur und 1und1 ist berüchtigt für Servicequalität.

70EUR werden aus Kulanz - also nicht auf dem rechtsweg zu erreichen - je nach Einzelfall verlamgt um einen vertrag beiderseitig vorzeitig aufzulösen.

meinst du also es kann also nur alice sein?