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08.10.2015 - 17:42
01074

tellfon: Fehler bei Tarifansage

Nutzer hörten deutlich teureren Minutenpreis

Nutzer der Call-by-Call-Vorwahl 01074 haben in den letzten Tagen bei Gesprächen zu Mobilfunkanschlüssen eine falsche Tarifansage gehört. Anstatt der vom Anbieter vorgesehenen 1,79 Cent hörten sie eine Ansage für einen Minutenpreis von 24,9 Cent. Der Tarif war zum 2. Oktober gesenkt worden, die Änderung kommunizierte der Anbieter frühzeitig am 30. September. Offenbar war jedoch die Tarifansage nicht dem neuen Preis angepasst worden.

Die Freenet AG bestätigte entsprechende Hinweise und erklärte, dass es sich hierbei um einen Fehler gehandelt habe. Denjenigen Kunden, die trotz der höheren Tarifansage ab dem 2. Oktober über die 01074 zu Mobilfunkanschlüssen in Deutschland telefonierten, wird der günstigere Preis von 1,79 Cent in Rechnung gestellt. Wir empfehlen, die nachfolgenden Telefonrechnungen noch mehr als ohnehin üblich auf ihre Stimmigkeit hin zu überprüfen.

Die Freenet-Marke tellfon ist im Wesentlichen zuverlässig in ihrer Preismitteilung an unsere Datenbankredaktion. So bietet die Marke mehrmals im Jahr Garantie-Aktionen für Gespräche ins Ausland an. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie sich gegen eine fehlerhafte Telekom-Rechnung wehren können.


FAQ: Falsche Telekom-Rechnung

Falsche Telekom-Rechnung: So reagieren Sie richtig

Wir zeigen, wie sie Rechnungsposten sinnvoll reklamieren

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was tun bei falscher Abrechnung?
  2. So sollten Sie konkret vorgehen

Falsche Rechnung: So reagieren Sie richtig

Falsche Rechnung: So reagieren Sie richtig
Bild: teltarif.de

Die Situation erleben viele Telefon-Kunden: Sie sehen sich ihre Telefon­rechnung an und finden un­erklär­liche Posten darauf. Nach den eigenen Vor­stel­lungen sollten die Minuten­preise eigentlich wesentlich günstiger gewesen sein. Oder aber es sind Ver­bindungen oder Dienst­leistungen aufgeführt, an die man sich nicht erinnern kann. Dies ist ins­besondere dann ärger­lich, wenn man keinen Einzel­verbindungs­nachweis beantragt hat. Über die Rechnung der Deutschen Telekom werden zudem Gespräche verschiedener Call-by-Call-Anbieter abgerechnet. Was kann man nun machen, wenn Gespräche von Dritt­anbietern falsch ab­gerechnet wurden? Auf dieser Seite werden einige der häufig gestel­lten Fragen zu diesem Thema beantwortet.

Welche Rechnungsposten werden über die Telekom abgerechnet?

Die Telekom rechnet neben den eigenen Verbindungen und Grund­gebühren auch verschiedene Call-by-Call-, Internet-by-Call- und Mehrwert­dienste-Anbieter ab. Die Deutsche Telekom AG ist für die Rechnungs­stel­lung und den Erst­einzug der Rechnungs­beträge ver­antwortlich. Der einzelne Call-by-Call-Anbieter kennt seine Kunden in der Regel nicht, sondern nur dessen Telefon­nummer. Auch wäre es für die einzelnen Call-by-Call-Anbieter un­wirtschaftlich, ihren Kunden eigene Rechnungen über Cent-Beträge zu schicken.

An wen wende ich mich bei Fehlern?

Das kommt darauf an, wo der Fehler liegt. Die Telekom ist nicht zuständig für die Bearbeitung von Fehlern, die von Dritten - wie Call-by-Call-Anbietern - gemacht wurden. Die Telekom erhält von den Anbietern nur die Ab­rechnungen und gibt diese an die Kunden weiter.

Unter der Über­schrift "Beträge anderer Anbieter" finden sich die Ab­rechnungen für andere Unter­nehmen. An gleicher Stelle finden Sie auch die Kontakt­daten der ent­sprechenden Anbieter für Fragen/Reklama­tionen zur Rechnung. Einige Anbieter haben dabei einen gemeinsamen Inkasso-Dienst­leister wie z.B. Nexnet da­zwischen­geschaltet. Diese Abrechnungs­dienst­leister bearbeiten die Ein­wendungen verschiedener Telefon­anbieter gebündelt.

Ist die Grund­gebühr falsch oder sind Telekomv­erbindungen falsch berechnet, ist der richtige Ansprech­part­ner natürlich die Telekom selbst. Die zuständige Nieder­lassung und die Telefon­nummern der Telekom finden sich oben auf der Rechnung.

Ich halte Verbindungen für falsch, habe jedoch keinen Einzel­verbindungs­nachweis.

Das macht nichts. Wenn Sie Ein­wendungen gegen die Höhe der in Rechnung ge­stellten Verbindungs­entgelte haben, ist der Anbieter ver­pflichtet, einen Einzel­verbindungs­nachweis zu erstellen, der die einzelnen Ver­bindungs­daten auf­schlüs­selt.
Folgende Ausnahmen sind jedoch zu beachten:

Dennoch sollte für die Zukunft ein Einzel­verbindungs­nachweis beantragt werden. Der einfache Nachweis muss durch die Anbieter kosten­frei zur Verfügung gestellt werden.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie unter anderem, wie Sie bei falschen Rechnungen richtig vor­gehen und wer im Streit­fall was beweisen muss.

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