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03.12.2019 - 12:18
Apple

Darum gibt es künftig zweimal im Jahr neues iPhones

Start mit iPhone SE 2 schon im Frühjahr 2020

Apple wird künftig zweimal im Jahr neue Smart­phones auf den Markt bringen. Davon geht Samik Chat­terjee, Analyst von JP Morgan, einem Market­watch-Bericht zufolge aus. Bereits zuvor gab es Hinweise darauf, dass der Nach­folger des iPhone SE im kommenden Früh­jahr vorge­stellt wird, während drei weitere Smart­phones von Apple zum gewohnten Termin im September zu erwarten sind.

Schon das bereits bekannte Modell des iPhone SE wurde seiner­zeit im März vorge­stellt. Aller­dings war das bislang eine Ausnahme. In Zukunft seien gene­rell zwei iPhone-Events pro Jahr vorge­sehen, um gegen­über Herstel­lern von Android-Smart­phones konkur­renz­fähiger zu werden.

Samsung stellt beispiels­weise seine Galaxy-S-Neuheiten immer im Früh­jahr vor, im Spät­sommer folgen die neuen Modelle aus der Galaxy-Note-Serie. Huawei bringt seine neuen P-Handys im Früh­ling auf den Markt. Mit einem halben Jahr Zeit­versatz folgen - recht­zeitig zum Weih­nachts­geschäft - die Mate-Smart­phones.

Bessere Verkaufs­erfolge im Sommer zu erwarten

Das iPhone soll mehr Displaygrößen bekommen

Das iPhone soll mehr Displaygrößen bekommen
Foto: teltarif.de

Vorteil für Apple wäre, dass der Hersteller - wie die Mitbe­werber - jeder­zeit recht aktu­elle Smart­phones für poten­zielle Käufer im Angebot hätte. Aktuell sei vor allem im Sommer ein Rück­gang der Verkaufs­zahlen fest­zustellen. Inter­essenten würden im Juli oder August eher abwarten, da Apple wenige Wochen später neue Smart­phones vorstellt.

Hinter­grund ist aber auch, dass Apple das iPhone auch mit mehr Display­größen anbieten möchte. Das wäre bereits im kommenden Jahr der Fall. Das iPhone SE 2 soll im Design des iPhone 8 daher­kommen und einen nur 4,7 Zoll großen Touch­screen bekommen. Die im Herbst erwar­teten iPhone-12-Modelle bekommen bishe­rigen Bran­chen­gerüchten zufolge Displays mit Diago­nalen von 5,4, 6,1 und 6,7 Zoll.

Der JP-Morgan-Analyst geht davon aus, dass es in Zukunft sogar zwei Modelle mit 6,1 Zoll großem Bild­schirm geben könnte - mögli­cher­weise eine Stan­dard- und eine Pro-Vari­ante. Chat­terjee geht ferner davon aus, dass neue iPhones gene­rell 5G-fähig sein werden. Für die Pro-Modelle rechnet er zudem mit einem Time-of-Flight-Sensor.

AirPods als Zugabe zum iPhone?

MS Power User berichtet zudem, es sei denkbar, dass Apple beim iPhone 12 die AirPods stan­dard­mäßig mitlie­fere. Aller­dings sind die kabel­losen Head­sets von Apple aktuell ein Verkaufs­erfolg, sodass die Produk­tions­kapa­zitäten ausge­baut werden mussten. So gesehen erscheint ein Bundle aus iPhone und AirPods nur dann sinn­voll, wenn Apple gleich­zeitig die ohnehin schon hohen Verkaufs­preise noch­mals erhöht.

Eine weitere Möglich­keit wäre, dass Apple mit den "Stan­dard-AirPods" errei­chen möchte, dass die Kunden Lust auf die AirPods Pro bekommen, die unter anderem die Umge­bungs­geräu­sche mini­mieren, was bei den Stan­dard-Modellen nicht der Fall ist. Wir haben die AirPods Pro einem kurzen Test unter­zogen.


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