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09.09.2018 - 10:02
Software-Updates

Galaxy Note 5 und S6 Edge+ erhalten keine Updates mehr

Samsung stellt Unterstützung für 2015er Phablets ein

Ein eher unschönes Geschenk zum dreijährigen Geburtstag zweier Smartphones: Samsung streicht das Galaxy Note 5 und das Galaxy S6 Edge+ aus seiner Update-Liste. Die beiden Phablets werden ab sofort offiziell nicht mehr mit neuen Sicherheitspatches versorgt. Lediglich falls extrem kritische Schwachstellen im Android-Betriebssystem auftauchen, könnte es eine Ausnahme geben. Eine Überraschung ist die Aussortierung dieser Modelle aus dem regelmäßigen Support nicht, da der Hersteller ohnehin bloß zwei Jahre Updates verspricht. Das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge fielen bereits 2017 aus der Liste.

Zwei weitere Samsung-Smartphones künftig ohne Sicherheitspatches

Das Galaxy Note 5 muss künftig ohne regelmäßige Sicherheitspatches auskommen

Das Galaxy Note 5 muss künftig ohne regelmäßige Sicherheitspatches auskommen
Samsung

Mit Android 5.1.1 Lollipop schickte Samsung das Galaxy Note 5 und das Galaxy S6 Edge+ Ende August 2015 ins Rennen, immerhin erfolgte noch eine Aktualisierung auf Android 7.0 Nougat. Was auf jeden Fall nicht mehr folgen wird, sind regelmäßige Security-Patches. Gegenüber SamMobile bestätigte der Hersteller, dass er das Note 5 und das S6 Edge+ aus dem Support nimmt. Neben den Sicherheitspatches werden auch Feature-Updates und Versionserhöhungen ausbleiben. Vor drei Wochen erhielten die 2016er Phablets noch den August-Security-Patch, die kürzlich von Google zur Verfügung gestellte September-Fassung wird es aber nicht mehr auf besagte Mobilgeräte schaffen. Samsung kann man an diesem Punkt zugutehalten, dass die Unterstützung sogar ein Jahr länger als ursprünglich kommuniziert erfolgte.

Oberklasse-Modelle scheinen längeren Support zu erhalten

Die inoffizielle Zeitspanne von knapp drei anstatt zwei Jahren Software-Updates gestattete der Konzern in der jüngsten Vergangenheit meist damaligen Highend-Smartphones. Das Samsung Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge erschienen im April 2015, die Unterstützung endete schließlich vergangenen März. Einsteiger- und Mittelklasse-Produkte weichen entsprechend früher aus dem Fokus der Aktualisierungen. Die frühe Einstellung der Updates dürfte unter anderem an der schieren Menge von Mobilgeräten liegen, die Samsung jährlich herausbringt. Allein in 2017 veröffentlichte der südkoreanische Konzern mehr als zwei Dutzend Smartphones und Tablets und es kostet Zeit und Mühe, all diese Produkte zu warten. Vielleicht wäre weniger in diesem Fall einfach mehr.

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