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11.01.2018 - 15:47
Upgrade-Ende

Windows 10: Kostenloses Upgrade für kurze Zeit verlängert

Schnell sein, solange Windows 10 noch gratis ist

Microsoft Windows 10

Bald schließt sich das Fenster zum kostenfreien Upgrade auf Windows 10
Foto: picture alliance / dpa

Wer mit einer Beeinträchtigung leben muss, wie zum Beispiel einer stark eingeschränkten Sehstärke, der ist bei der Verwendung eines Computers auf entsprechende Hilfs­programme angewiesen. Genau solchen Anwendern hat Microsoft eine erheblich längere Frist für das kosten­freie Upgrade auf Windows 10 gewährt.

Offiziell sollte am 31. Dezember 2017 damit Schluss sein, nun verlängert der Redmonder Software-Konzern diesen Zeitraum nochmal kurzfristig. Neuer Stichtag ist Dienstag der 16. Januar 2018, bis wann das kostenfreie Upgrade noch möglich ist. Das Datum hat der Konzern auf der US-amerikanischen Website für die Aktion ohne größere Bekannt­machung in der FAQ geändert. Auf der deutschen Version ist noch immer der 31. Dezember 2017 genannt.

Voraussetzung ist dabei weiterhin, dass lediglich Windows 7 und Windows 8/8.1 Upgrade-berechtigt sind und der Anwender eine Software zur erleichterten Bedienung verwendet. Dabei kann es sich um Screen­reader handeln, eine Tastatur für Braille-Schrift zum Beispiel oder eine virtuelle Lupe zum Vergrößern der Bildschirm­inhalte. Zugute kommt Anwendern mit körperlichen Einschränkungen, dass Microsoft für das Angebot keine bestimmten Hilfs­programme voraussetzt.

Gnadenfrist mit Absicht?

Auch wenn es immer mal wieder vor kam, dass Microsoft die Fristen für kostenlose Upgrades im Nachhinein verlängerte, ist der Zeitpunkt schon ein wenig auffallend. Immerhin hat Konkurrent Apple derzeit selbst seit einiger Zeit mit nicht gerade kleinen Problemen für sein macOS-Betriebssystem zu kämpfen, was den Unmut so mancher eingefleischter Mac-Nutzer auf sich zieht.

Zumal Microsoft selbst nicht ganz fehlerfrei von Fehlern ist, wie die jüngst veröffentlichten Notfall-Patches für die Sicherheits­lücken in Milliarden Prozessoren, Meltdown und Spectre, zeigen. Nur im Fall von AMD-Prozessoren und unter Umständen dem Resultat des Bluescreens, kann Microsoft nur bedingt etwas dafür. Schließlich hat AMD eine fehlerhafte Dokumentation an den Redmonder Software-Konzern übermittelt. Warum die Fehler jedoch nicht schon während der Testphase aufgefallen sind, bleibt ein Rätsel.

Lauffähig ist die aktuelle Version von Windows 10, die auch als Fall Creators Update bezeichnet wird, auf Geräten mit einem mindestens 1 GHz schnellen Prozessor, 2 GB RAM für die 64-Bit-Version von Windows 10 (1 GB RAM für die 32-Bit-Fassung) und 20 GB freien Speicher auf der Festplatte, respektive 16 GB für die 32-Bit-Fassung. Je besser der PC ausgestattet ist, umso angenehmer ist natürlich die Arbeit mit dem Betriebssystem.

Lesen Sie in einer weiteren Meldung, das Microsoft durchaus Grund zum Feiern hat bezogen auf die Verbreitung mit Windows 10.


© WhatsBroadcast

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