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30.11.2018 - 15:50
Hautsache

Google-Patent: Haut als Touchpad für Smartwatches

Der Finger wird zum Eingabestift für smarte Uhren

Smartwatches erfreuen sich großer Beliebtheit. Die kleinen Gadgets erhalten immer mehr Funktionen, um sie zu einem vollwertigen Kommunikationstool zu machen. Was mitunter manchmal etwas zäh werden kann, ist die Bedienung mit dem Finger. Die Displays sind recht klein und die Finger für manche Menüführungen etwas groß. Darunter kann schon mal die Präzision bei der Eingabe leiden.

Google will laut einem Bericht des Portals MySmartPrice die Bedienung von smarten Uhren mit Hilfe eines Patents zur erweiterten Steuerung auf eine neue Stufe bringen.

Kommunikationswerkzeug: Die Haut des Nutzers

Die nackte Haut neben der Smartwatch am Handgelenk des Nutzers soll dabei als eine Art Touchpad fungieren. So hat zum Beispiel der Zeigefinger eine größere Auflagefläche, um Eingaben zu machen, die dann auf den Bildschirm der Uhr übertragen werden. Möglich soll das ein Sensorarray zur Erkennung von Gesten und zur Verfolgung der Fingerbewegung machen.

So könnte die Eingabe auf der Haut funktionieren.

So könnte die Eingabe auf der Haut funktionieren.
Bildquelle: mysmartprice.com, Screenshot: teltarif.de

Im Patent ist die Rede von "Gesture-Based Small Device Input" (Übersetzt: Gestenbasierte Bedienung eines kleinen Gerätsf). Damit soll eine Art virtuelles Mauspad erstellt werden. Als Eingabefläche dienen das Handgelenk, der Unterarm oder gar der Handrücken des Nutzers. Die Sensoren übertragen die Fingerbewegung anschließend auf das Display der Smartwatch. Ein ausgeklügeltes Kamerasystem erfasst dabei die Bewegungsdaten. Daneben können Ultraschallsensoren zusätzliche Daten liefern, um beispielsweise die Eingabe unter schlechten Lichtbedingungen zu verbessern. Die Technik soll sowohl für Links- als auch für Rechtsträger von Smartwatches gleichermaßen gut geeignet sein.

E-Mails mit der Smartwatch schreiben?

Die Quelle geht auf eine weitere Beschreibung der Funktionsweise im Google-Patent ein. Vertikal angeordnete Sensor-Emitter-Paare sollen Fingertipps erkennen können und diese in Bildschirmklicks auf der Smartwatch umwandeln. Auf der Haut sollen auch Texteingaben möglich sein, wodurch Dokumente wie E-Mails angefertigt werden könnten.

Googles neuen Display-Assistenten haben wir in einem kurzen Hands-on in London unter die Lupe genommen. Details lesen Sie in einer weiteren Meldung.


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