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27.09.2019 - 14:00
Apfeltest

iPhone 11 Pro im Test: Gute Kamera, starker Sound

Neues Apple-Handy aber auch mit Schwächen

Inhaltsverzeichnis:

  1. iPhone 11 Pro im Test
  2. Helles Display nicht ganz randlos
  3. Neuer Prozessor liefert gute Perfor­mance
  4. WLAN-Schnitt­stelle mit WiFi-6-Unter­stüt­zung
  5. Alles auf einer Seite lesen

In diesem Jahr hat Apple erst­mals Smart­phones mit dem Namens­zusatz "Pro" auf den Markt gebracht. Das kennen wir bereits vom Mac und vom iPad, wobei das Pro jeweils für ein höher­wertiges Modell steht, das mehr Leis­tung als die Stan­dard­vari­ante der jewei­ligen Produkt­kate­gorie bietet.

Bei den Smart­phones ist es nun so, dass das iPhone 11 Pro das iPhone XS ablöst. Die Bezeich­nung "Pro" soll dabei vor allem für eine verbes­serte Kamera stehen, die Apple seinen aktu­ellen Mobil­tele­fonen mit auf den Weg gegeben hat. Das ist im Vergleich zur Konkur­renz auch drin­gend erfor­derlich, denn speziell in dieser Diszi­plin waren die Mitbe­werber den Kali­forniern zuletzt deut­lich voraus.

iPhone 11 Pro im Test

iPhone 11 Pro im Test
Foto: teltarif.de

Design: Es ist immer noch ein iPhone

Das iPhone 11 Pro sieht von vorne genauso aus wie der iPhone XS. Erst beim Blick auf die Geräte-Rück­seite zeigt sich, dass wir es mit einem neuen Smart­phone zu tun haben. Die Kamera mit ihren jetzt drei Linsen hat ein quadra­tisches Design bekommen. Das muss man nicht schön finden, aber viel schlimmer ist, dass Apple an der Unsitte fest­gehalten hat, die Linsen aus dem Gehäuse abstehen zu lassen. Je nachdem, auf welche Unter­lage man das Handy legt, könnten die Linsen Schaden nehmen.

Der Bolide ist 144 mal 71,4 mal 8,1 Milli­meter groß und wiegt 188 Gramm. Das iPhone 11 Pro ist demnach kein Leicht­gewicht. Es liegt dennoch gut in der Hand und das vergleichs­weise hohe Gewicht dürfte vor allem dem Akku geschuldet sein. Apple hat nun ein Modell mit einer Kapa­zität von 3190 mAh verbaut. Das mag im Vergleich mit anderen Smart­phone-Flagg­schiffen immer noch wenig sein, ist gegen­über früheren Apple-Handys aber ein deut­licher Schritt nach vorne.

Lightning-Anschluss auf der Unterseite

Lightning-Anschluss auf der Unterseite
Foto: teltarif.de

Light­ning-Anschluss statt USB-C

Die Anschlüsse des iPhone 11 Pro bleiben gegen­über dem Vorjah­resmo­dell unver­ändert. Anders als beim iPad Pro fand also kein Wechsel zu einer USB-C-Buchse statt. Für die Verbin­dung mit Lade- oder Daten­kabel bleibt es statt­dessen beim proprie­tären Light­ning-Anschluss. Hier wäre es wünschens­wert, dass Apple im kommenden Jahr nach­bessert. Kunden, die beispiels­weise auch ein iPad Pro oder MacBook Pro nutzen, könnten dann auf die ausschließ­liche Verwen­dung von USB-C-Kabeln setzen.

iPhone 11 und iPhone 11 Pro im Video

Vom sepa­raten Anschluss für kabel­gebun­dene Kopf­hörer mussten wir uns schon vor einigen Jahren verab­schieden - das ist nach wir vor eine Verschlech­terung. Auf der linken Außen­seite des Tele­fons finden wir neben dem Stumm­schalter die Laut­stärke-Tasten. Rechts gibt es neben dem Ein/Aus-Schalter das Schub­fach für die Nano-SIM-Karte. Parallel dazu verfügt das iPhone 11 Pro - wie der Vorgänger - über eine eSIM. Nutzt der Kunde beide Vari­anten, so wird das Smart­phone zum Dual-SIM-Handy.

Auf Seite 2 lesen Sie, welchen Eindruck wir von Display, Soft­ware und Kamera des iPhone 11 Pro gewonnen haben.

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