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13.01.2020 - 13:13
Technologie

iPhone 5G: Wann kommt das neue Apple-Smartphone?

Analyst sorgte für Verwirrung

Apple ist einer der wenigen Hersteller von Smart­phone-Spit­zenmo­dellen, die noch kein Mobil­telefon mit 5G-Unter­stüt­zung anbieten. Analysten rechnen damit, dass der ameri­kani­sche Konzern in diesem Jahr erste iPhone-Modelle anbieten wird, die auch den neuen Mobil­funk­stan­dard unter­stützen. Dazu soll Technik von Qual­comm zum Einsatz kommen.

Anfang Januar äußerte sich der Analyst Mehdi Hoss­eini skep­tisch, was den bislang erwar­teten Zeit­rahmen für iPhones mit voller 5G-Unter­stüt­zung angeht. Hoss­eini meinte, dass im September zwar Apple-Smart­phones mit 5G-Support für Frequenzen unter­halb von 6 GHz auf den Markt kommen. Geräte, die zusätz­lich die mmWave-Frequenzen abde­cken, seien aber erst Ende 2020 oder Anfang 2021 zu erwarten.

Für den deut­schen Markt wäre das wenig rele­vant, denn die mmWave-Frequenzen kommen hier­zulande bislang ohnehin nicht zum Einsatz. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo wider­sprach einem MacRumors-Bericht zufolge seinem Kollegen Hoss­eini nun aller­dings. Kuo, dem gute Kontakte in die Zulie­ferkette von Apple nach­gesagt werden, geht weiterhin davon aus, dass im Herbst iPhones mit voller 5G-Unter­stüt­zung auf den Markt kommen.

Kuo: Frequenzen können lokal deak­tiviert werden

iPhone mit 5G für Herbst erwartet

iPhone mit 5G für Herbst erwartet
Logo: Apple, Foto/Montage: teltarif.de

Kuo geht davon aus, dass am Ende des dritten oder Anfang des vierten Quar­tals 2020 iPhones erhält­lich sein werden, die 5G sowohl auf Frequenzen unter­halb von 6 GHz also auch auf den mmWave-Bändern unter­stützen. Das heißt, die neuen iPhones könnten Ende September oder Anfang Oktober - und demnach etwas später als in den Vorjahren - verfügbar sein.

Die Entwick­lung der Geräte liege zeit­lich im Plan. Das iPhone 5G könne demnach zum gewohnten Termin im September ange­kündigt werden. Denkbar sei aller­dings, dass bestimmte Frequenz­bereiche nur regional frei­geschaltet werden - eben in den Ländern, in denen das jewei­lige Band auch genutzt wird. So sei mmWave aktuell unter anderem für die USA, Kanada, Japan, Korea und Groß­britan­nien rele­vant.

Eine soft­ware­seitige Deak­tivie­rung wäre aller­dings ein Nach­teil im Inter­national Roaming. So kann es zwar sein, dass in Land A ein Frequenz­bereich nicht genutzt wird, in Land B aber schon. Hält sich ein iPhone-Besitzer aus Land A aber in Land B auf, so könnte er dort nur einen Teil der Netz­kapa­zitäten nutzen.

In einer weiteren Meldung haben wir bereits darüber berichtet, welches iPhone-Feature Apple laut Bran­chen­berichten wieder einstampft.

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