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13.05.2019 - 11:54
Software

Kreise: iPhone SE bekommt kein Update auf iOS 13

Drei Jahre altes Handy fällt durch das Raster

Apple war in den vergan­genen Jahren dafür bekannt, auch bis zu fünf Jahre alte Smart­phone-Modelle noch mit einem Update auf das jeweils aktu­elle Betriebs­system zu versorgen. Glaubt man einem Bericht des Online­maga­zins iPho­neSoft, so könnte sich das in diesem Jahr ändern. Demnach würde selbst das "nur" drei Jahre alte iPhone SE bei iOS­13 durch das Raster fallen. Bei den Angaben beruft sich das Magazin auf Apple-Mitar­beiter. Eine offi­zielle Quelle ist das indes natür­lich nicht.

Im vergan­genen Jahr hatte Apple alle zuvor mit iOS 11 kompa­tiblen iPhone-Modelle auch mit iOS 12 versorgt. Dafür hatte der Konzern beim Mac viele ältere Modelle von Updates ausge­schlossen. Nun könnte ein vergleich­barer Schritt beim iPhone und iPad folgen. Den Angaben zufolge sollen neben dem iPhone SE auch das iPhone 5S, das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus kein Update auf iOS 13 bekommen. Das iPhone 5C war als letztes Apple-Smart­phone mit 32-Bit-Prozessor schon zuvor durch das Raster gefallen.

Mit dem neuen Betriebs­system kompa­tibel wären demnach das iPhone 6S (Plus) und alle neueren Smart­phones von Apple. Dazu kommen das iPad Air 2, das iPad Mini 3 und alle neueren Apple-Tablets. Auf iOS 13 verzichten müssen demnach Besitzer des iPad Air und des iPad Mini 2. Mit iOS 12 sind diese Geräte noch kompa­tibel. Keine Ände­rungen gibt es beim iPod touch: Das zuletzt veröf­fent­lichte, mitt­lerweile vier Jahre alte Modell des Multi­media-Players soll ein Update auf iOS 13 bekommen.

Letztes 4-Zoll-Gerät ohne aktu­elles Betriebs­system

iPhone SE ohne iOS-13-Support?

iPhone SE ohne iOS-13-Support?
Foto: teltarif.de

Mit dem iPhone SE würde das letzte Apple-Smart­phone mit 4 Zoll großem Display die Unter­stüt­zung für das aktu­elle iOS-Betriebs­system verlieren. Auch wenn es in den vergan­genen Jahren immer wieder Gerüchte zu einem neuen iPhone im Klein­format gab, ist realis­tisch betrachtet derzeit nicht mit einem Nach­folger für das iPhone SE zu rechnen. Für dieses Jahr rechnet die Fach­welt mit drei neuen Smart­phones von Apple, bei denen es sich um direkte Nach­folger der Vorjahres-Genera­tion handelt.

Mit der für Apple-Verhält­nisse recht umfang­reichen Streich­liste könnte der Konzern versu­chen, seine zuletzt stark rück­läufigen iPhone-Verkaufs­zahlen wieder anzu­kurbeln. Zwar müssen Nutzer ihr nicht mehr ganz aktu­elles Gerät nicht sofort aufgeben, wenn es nicht mehr das neueste Betriebs­system bekommt. Über kurz oder lang wird es aber Apps geben, die mit der älteren Firm­ware nicht mehr kompa­tibel sind. Handelt es sich dabei um häufig genutzte Anwen­dungen, für die es keine Alter­native gibt, so steigt der Druck auf den Kunden, sich doch für einen Neukauf zu entscheiden.

iOS 13 wird voraus­sicht­lich am 3. Juni zum Auftakt der Entwick­lerkon­ferenz WWDC offi­ziell vorge­stellt. Eine erste Beta-Version der neuen Firm­ware für Entwickler wird vermut­lich direkt im Anschluss an die Keynote veröf­fent­licht. Eine öffent­liche Vorab-Version könnte mit einigen Wochen Abstand folgen, während die finale Version iOS 13 wohl erst zusammen mit der dies­jährigen iPhone-Genera­tion im Herbst veröf­fent­licht wird.


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