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12.04.2019 - 10:21
4G

Telekom schließt weitere LTE-Ver­sor­gungslücken

Versorgungsgrad bei 97,6 Prozent der Bevölkerung

Die Deut­sche Telekom hat im ersten Quartal 2019 nach eigenen Angaben 279 neue Stand­orte für ihr Mobil­funk­netz in Betrieb genommen. Dabei betont der Bonner Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zern, dass durch diese Maßnahmen rund 171 000 zusätz­liche Kunden auf das LTE-Netz des Unter­neh­mens zugreifen können.

Wie der Konzern weiter mitteilte, ist das 4G-Netz an allen neu erschlos­senen Stand­orten erst­mals verfügbar. Die Telekom hat demnach weitere Versor­gungs­lü­cken geschlossen und erreicht nach eigenen Angaben inzwi­schen 97,6 Prozent der Bevöl­ke­rung mit ihrem LTE-Netz. Keine konkreten Aussagen machte das Unter­nehmen indes zur Flächen­ab­de­ckung.

Walter Golde­nits: "Dürfen beim Ausbau nicht nach­lassen"

Telekom bilanziert LTE-Ausbau von Januar bis März

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Foto: Telekom

"Auch mit Blick auf 5G dürfen wir beim Mobil­funk-Ausbau nicht nach­lassen", sagt Walter Golde­nits, Geschäfts­führer Tech­no­logie der Telekom Deutsch­land. "LTE wird auf viele Jahre hinaus, die Grund­lage für die weitere Entwick­lung des Mobil­funk­netzes bleiben. Der Rollout von LTE muss deshalb weiter voran­ge­trieben werden. Auch um unseren Kunden möglichst immer und überall das best­mög­liche Netz zur Verfü­gung zu stellen."

Zu den Städten und Gemeinden, in denen im ersten Quartal 2019 das LTE-Netz verdichtet oder neu aufge­baut wurde, zählen unter anderen Aalen und Diet­zen­bach, Issel­burg und Konstanz und Rostock, Waid­haus und Züsch, um nur einige Beispiele zu nennen. Neben der Erschlie­ßung von Regionen, in denen das 4G-Netz bislang nicht verfügbar war, sorgt die Telekom demnach auch für mehr Perfor­mance in bereit ausge­bauten Gebieten.

Indoor-Versor­gung bleibt Schwach­stelle

Defi­zite gibt es in vielen Städten aber auch heute noch bei der LTE-Versor­gung inner­halb von Gebäuden. In größeren Städten hatte der Konzern das 4G-Netz zunächst nur auf 1800 und 2600 MHz ausge­baut. Auf den hohen Frequenzen stehen jeweils 20 MHz Band­breite zur Verfü­gung. So sind hohe Daten­über­tra­gungs­raten gewähr­leistet. Dafür sind nied­ri­gere Frequenz­be­reiche wie 800 und 900 MHz physi­ka­lisch bedingt besser zur Flächen­ver­sor­gung und für den Empfang in Gebäuden ohne eigene Indoor-Funk­zelle geeignet.

Die Telekom will noch bestehende Lücken unter anderem mit LTE auf 900 MHz schließen. Zudem hat die Tele­fon­ge­sell­schaft ange­kün­digt, ab Sommer auch den 700-MHz-Bereich für ihr 4G-Netz einzu­setzen. Der Mitbe­werber Telefónica hat mit ersten 4G-Tests in diesem für den Mobil­funk neuen Frequenz­band bereits begonnen.


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