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10.11.2018 - 17:59
Einzeltest

Samsung Galaxy Tab S4 im Test: Ein Tablet für Spaß & Arbeit

Zusätzliches Zubehör ist allerdings teuer

Inhaltsverzeichnis:

  1. Samsung Galaxy Tab S4 im Test
  2. Leistung, Akku, Sound, Updates & Fazit
  3. Alles auf einer Seite lesen

Tablets sind zwar nicht mehr ganz so "in" wie noch vor einigen Jahren, trotzdem erfreuen sie sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Dabei ist das Tablet-Lager in zwei Hälften aufgeteilt: Die eine Hälfte der Anwender will ein möglichst einfaches und günstiges Tablet zur Medienwiedergabe und zum Surfen. Andere Nutzer investieren gerne mehrere hundert Euro in ein leistungsfähiges Tablet mit großem Display, Docking-Tastatur und starkem Akku - und verzichten dafür vielleicht sogar auf einen klassischen Laptop.

Das Samsung Galaxy Tab S4 gehört ganz klar zu den Highend-Tablets und tritt damit offensichtlich in Konkurrenz zu den Surface-Tablets von Microsoft und den teureren iPads von Apple. Im Test wollten wir herausfinden, was das Galaxy Tab S4 im Alltag taugt.

Samsung Galaxy Tab S4 mit Docking-Tastatur im Test

Samsung Galaxy Tab S4 mit Docking-Tastatur im Test
Bild: teltarif.de

Verarbeitung, Gehäuse und Display

Samsung Galaxy Tab S4
DatenblattTest ]

Bereits bei unserem Hands-On im Rahmen eines Unpacked-Events stellten wir fest, dass der Touchscreen leicht zum Spiegeln neigt. Das bezieht sich prinzipiell auf das ganze Tablet-Gehäuse, das eine auf den ersten Blick edel aussehende Oberfläche hat. Tatsächlich ist es aber sehr glitschig und zieht Fingerabdrücke magisch an. Schon nach wenigen Minuten war unser Testgerät mit Fingerabdrücken übersät. Verwendet man das Tablet also nicht in einem Flip-Cover oder mit der Docking-Tastatur, wird ständig der Griff zum Mikrofaser-Putztuch nötig.

Das Galaxy Tab S4 ist so stabil verarbeitet, dass man es nicht verbiegen kann, auch das Eindrücken des Gehäuses ist an keiner Stelle möglich. Auffällig sind die vier Lautsprecher-Öffnungen an den kurzen Schmalseiten. Einen Steckplatz für den S Pen hat das Gehäuse nicht, da das Tablet so schmal ist, dass der Stift keinen Platz darin finden könnte. Ansonsten liegen an den Schmalseiten der USB-Typ-C-Port, eine Klinkenbuchse, der Docking-Anschluss, ein Schacht für MicroSD-Karten sowie Powerbutton und Lautstärkewippe. Beim LTE-Modell kommt noch ein SIM-Steckplatz hinzu.

Wirklich sensationell ist das Display des Galaxy Tab S4. Die Darstellung ist gestochen scharf und bei einer Auflösung von 2560 mal 1600 Pixel sind keine ausgefransten Ränder oder einzelne Pixel zu erkennen. Das Display ist übrigens recht blickwinkelstabil: Schaut man in einem Winkel von 10 Grad oder weniger auf das Display, sind Farbveränderungen zu sehen, dunkler wird die Darstellung allerdings nicht. Zwischen einem Winkel von 10 und 90 Grad sind keine Einbußen zu erkennen. Je nachdem, wo im Raum, sich eine Lichtquelle befindet (oder die Sonne im Freien), kann das Spiegeln des Displays allerdings stören.

Das Gehäuse ist leider recht glitschig

Das Gehäuse ist leider recht glitschig
Bild: teltarif.de

Docking-Tastatur im Test

Zusätzlich zum Galaxy Tab S4 erhielten wir das optionale Book Cover Keyboard EJ-FT830, das separat gekauft werden muss und nochmals rund 100 Euro kostet, bei Samsung sogar 150 Euro. Diese Tablet-Hülle beinhaltet eine physische Tastatur mit angenehm großen Tasten.

Die Tastatur ist aus unserer Sicht sehr gut verarbeitet, die Tasten wackeln nicht und haben einen angenehmen Druckpunkt. Das Schreiben längerer Texte ist mit dem Keyboard also problemlos möglich. Ist das Tablet an den Docking-Port der Tastatur angedockt, wird die Bildschirmtastatur automatisch deaktiviert - in den Einstellungen kann der Nutzer dies aber jederzeit ändern. Einen separaten Ziffernblock oder eine Touch-Fläche hat die Tastatur nicht. Wer sich also überlegt, das Galaxy Tab S4 als Produktiv-Gerät zu empfehlen, dem können wir diese Tastatur wärmstens ans Herz legen - sie ist sogar noch besser verarbeitet als manche Surface-Keyboards von Microsoft.

Das Tastatur-Cover hat eine Halterung für den Eingabestift

Das Tastatur-Cover hat eine Halterung für den Eingabestift
Bild: teltarif.de

Wer allerdings nur selten längere Texte tippt, sollte sich das Geld sparen und stattdessen zum Book Cover EF-BT830 ohne Tastatur greifen - dieses kostet im Handel nämlich nur knapp 40 Euro. Beide Hüllen verfügen seitlich übrigens über eine Halterung, in die der Eingabestift eingesteckt werden kann. Wie gesagt: Eine Unterbringungsmöglichkeit für den Stift im Tablet-Gehäuse fehlt.

Auf der folgenden Seite gehen wir nun darauf ein, wie es um die Leistung des Tablets steht und welche Überraschung wir beim Musikhören erlebt haben. Außerdem erwähnen wir, welche Android-Version vorinstalliert ist und wie lange der Akku durchhält.

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