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01.09.2011 - 10:05
iPad-App von TomTom

IFA: TomTom zeigt neue iPad-App und Navi mit Twitter

Social-Media-PND und Navigationslösung für das iPad

Twittern mit dem Navi

Neue Community-Funktionen auf dem TomTom GO 1015

Neue Community-Funktionen auf dem TomTom GO 1015
Foto: TomTom

Das neue Navigationsgerät TomTom GO 1015 wartet mit einem kapazitivem 5-Zoll-Display auf und hat auch sonst viele weitere Annehmlichkeiten parat. Von Reality-View, über den Lane-Assist bis zur Bluetooth-Freisprecheinrichtung bietet es alles, was in dieser Klasse zum Standard gehört. Beim Kartenmaterial zeigten sich die Holländer besonders spendierfreudig. Der GO 1015 hat auf seinem 8 Gigabyte großem Flashspeicher nicht nur das Kartenmaterial für Europa sondern auch Nord-, Mittel- und Lateinamerika, Asien und dem südlichen Afrika hinterlegt. Nur Australien und Neuseeland fehlen, ansonsten wäre es das wohl erste weltweit auf Anhieb einsetzbare Navi. Wie bei der GO-Serie üblich, ist eine SIM-Karte von Vodafone implementiert, die Live-Services in 33 Ländern – unter anderem auch in Nordamerika – ermöglicht. Somit muss der Fahrer beispielsweise auch bei der Tour über die berühmte Route 66 nicht auf den gewohnten HD-Traffic-Verkehrsservice verzichten. Neu ist auch, dass nicht nur die schnellste sondern auch eine Alternativroute bei der Streckenkalkulation angeboten wird.

Die Echtzeitdienste, die beim Kauf des Navi übrigens zwei Jahre inkludiert sind, hat TomTom um vier Services erweitert und damit die Tür in eine neue Kategorie geöffnet. Dank Twitter kann der Fahrer jetzt auf Fingerdruck zum Beispiel die erwartete Ankunftszeit oder Verzögerung auf der Strecke mitteilen. "Menschen wollen in Kontakt bleiben – zu Hause, beim Arbeiten und auch überall sonst. Mit der Möglichkeit, die voraussichtliche Ankunftszeit und den Zielort zu twittern und dank des Zugangs zu führenden Online-Reisediensten über die neuen Search&Go LIVE Services definiert TomTom Konnektivität im Auto vollkommen neu, ohne dabei Sicherheitsaspekte zu vernachlässigen", sagt Corinne Vigreux, Managing Director Consumer bei TomTom.

Zu den Online-Reiseführern gehören unter anderem Expedia oder die Community-Seiten Yelp und TripAdvisor. So wird die Suche nach dem richtigen Hotel auch von unterwegs kinderleicht. Und damit das Abendessen nicht im Fiasko endet, kann auf die Erfahrungswerte der Community und deren Bewertungen bei Restaurants zurückgegriffen werden. Der GO 1015 soll ab Oktober 2011 erhältlich sein. Über den Preis hat TomTom noch keine Angaben gemacht.

Navigieren mit dem iPad

TomToms neue iPad-App zeigt mehrere Fahrspuren

TomToms neue iPad-App zeigt mehrere Fahrspuren
Foto: teltarif.de

Das Menü der iPad-App von TomTom

Das Menü der iPad-App von TomTom
Foto: teltarif.de


Der Tablet-Markt boomt. Davon partizipiert in erster Linie Apple mit seinem iPad. Dem trägt TomTom Rechnung und präsentiert auf der IFA die Mobile-Navigator-Lösung TomTom-App für iPad. Die Preise bewegen sich – je nach Kartenmaterial – zwischen 39,99 und 89,99 Euro. Weitere Kosten kommen auf den User zu, wenn er sich für den HD-Traffic-Service oder den Blitzerservice entscheidet. Diese sind für jeweils 4,99 Euro pro Monat oder 29,99 Euro im Jahr buchbar. Mit dem Kauf der TomTom-App für iPad erwirbt der Kunde fünf Lizenzen. Im Klartext: Er kann die Navigationslösung nicht nur auf sein iPad sondern auch den iPod oder das iPhone laden. Der Navigationsbetrieb ist auf allen Geräten parallel möglich, die Zusatzdienste wie Blitzerservice oder HD-Traffic hingegen können immer nur auf einem Device genutzt werden.

Stau-Ansicht der iPad-App von TomTom

Stau-Ansicht der iPad-App von TomTom
Foto: teltarif.de

Detail der Stau-Ansicht

Detail der Stau-Ansicht
Foto: teltarif.de


Die Vorteile der Navigation auf dem iPad liegen auf der Hand. Dank des üppig dimensionierten Displays lässt sich die Routenführung optimieren. An Kreuzungspunkten oder Autobahnausfahrten wird der Fahrspurassistent im Split-Screen-Modus dargestellt und erleichtert so die Orientierung. Ein Fingerdruck auf die POIs öffnet ein Kontextmenü, das weitere Informationen über das Sonderziel liefert und als Zwischenziel übernehmen lässt. Genauso verhält es sich beim HD-Service, der mittlerweile bis zu 99,9 Prozent der Straßen abdeckt und alle zwei Minuten aktualisiert wird. Art und Dauer der Verzögerung sind im Kontextmenü hinterlegt. Im Gegensatz zu den Live-PNDs der GO-Serie fallen beim Datentransfer im Ausland bei der TomTom-App für iPad aber Roaming-Gebühren an. Ein passender Datentarif sollte vor der Fahrt gebucht werden.

Die TomTom-App für iPad kommt noch in diesem Herbst auf den Markt.

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Marc Thorwartl


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