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08.04.2019 - 17:57
Software

FRITZ!Box & Repeater: AVM ver­öf­fent­licht FRITZ!OS 7.10

Update für erste Geräte verfügbar

AVM hat die finale Version von FRITZ!OS 7.10 veröf­fent­licht. Wie beim Berliner Hersteller üblich wird das Update nicht parallel für alle kompa­ti­blen Geräte, sondern sukzes­sive veröf­fent­licht. Im ersten Schritt versorgt AVM die FRITZ!Box-Modelle 7580 und 7590 sowie den FRITZ!Repeater 1750E mit der neuen Betriebs­system-Version, die auch weitere Features auf die für die Heim­ver­net­zung bestimmten Geräte bringt.

Der Hersteller selbst spricht von 50 Neue­rungen, die die Firm­ware-Aktua­li­sie­rung mit sich bringt. Die meisten Ände­rungen waren bereits in den zuletzt veröf­fent­lichten Labor-Versionen zu sehen. Beson­ders inter­es­sant ist WLAN Mesh Stee­ring. Dabei soll das Netz­werk auto­ma­tisch den WLAN-Zugangs­punkt im Heim­netz auswählen, der für das genutzte Endgerät am jeweils aktu­ellen Aufent­haltsort den besten Internet-Zugang bietet.

Wich­tige Neue­rungen aus dem Heim­netz­werk werden auto­ma­tisch per E-Mail an die mit dem My!FRITZ-Konto verknüpfte Adresse über­mit­telt. Dass das in der Praxis funk­tio­niert, offen­bart sich direkt nach dem Update auf das neue Betriebs­system, wie sich im kurzen Test von teltarif.de gezeigt hat. Wir haben nach jeder durch­ge­führten Aktua­li­sie­rung eine entspre­chende E-Mail mit dem betrof­fenen Gerä­te­namen sowie dem alten und neuen Soft­ware­stand erhalten.

Sync-Rate für den DSL-Anschluss begrenzen

FRITZ!OS 7.10 ist da

FRITZ!OS 7.10 ist da
Foto: AVM

Für den DSL-Anschluss gibt es die neue Funk­tion "Sync-Rate begrenzen auf verfüg­bare Bitrate". Das Feature soll an bislang insta­bilen Internet-Zugängen dafür sorgen, dass der Online-Zugriff viel­leicht etwas lang­samer, dafür aber unter­bre­chungs­frei möglich ist. Dazu stehen erwei­terte Infor­ma­tionen zum DSL-Zugang und erwei­terte VPN-Funk­tionen zur Verfü­gung. So wird unter anderem die Leitungs­länge zwischen Vermitt­lungs­stelle und Router ange­zeigt.

Mit FRITZ!OS 7.10 sollen Gäste den WLAN-Hotspot ihres Gast­ge­bers einfa­cher als bisher nutzen können. Die Anmel­de­daten lassen sich als QR-Code im Display eines FRITZ!Fon anzeigen. Über das DECT-Handy kann auch WPS ausge­löst werden. Eben­falls neu am FRITZ!Fon ist die Möglich­keit, abge­spielte Musik­titel aus dem Media­player schnell vor- bzw. zurück­zu­spulen. Rufnum­mern können mit der neuen Firm­ware-Version zudem direkt über das kabel­lose Fest­netz­te­lefon gesperrt werden.

Smart-Home-Geräte wie die intel­li­gente Steck­dose FRITZ!DECT 200 lassen sich auf dem FRITZ!Fon nun als Favorit ablegen, sodass sie sich über das Telefon schnell schalten lassen. Nicht zuletzt hat AVM die Unter­stüt­zung neuer Produkte wie FRITZ!Repeater 3000 und FRITZ!DECT 400 verbes­sert, wobei das Soft­ware-Update für diese Geräte derzeit noch nicht zur Verfü­gung steht. AVM hat auf seiner Webseite einen voll­stän­digen Chan­gelog hinter­legt und weist darauf hin, dass mit jedem Update auch die Sicher­heits­vor­keh­rungen verbes­sert werden, sodass sich die Aktua­li­sie­rungen für alle Kunden empfehlen.

In einer weiteren Meldung finden Sie unseren Test­be­richt zum FRITZ!Repeater 3000.


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