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11.12.2019 - 13:29
Huawei Mate 30 Pro

Huawei Mate 30 Pro: Google-Dienste einfach nachinstallieren

Update ist für jeden ohne Probleme nachvollziehbar

Morgen soll das Huawei Mate 30 Pro auch in Deutsch­land verfügbar sein. Aller­dings ohne die Google Apps, denn das verbieten die Handels­sank­tionen, die die US-Regie­rung dem chine­sischen Unter­nehmen aufer­legt hat. Das dürfte dem Smart­phone einiges an Attrak­tivität nehmen, sind deut­sche Android-Nutzer es doch gewohnt auf die Apps und die Dienste von Google zurück­zugreifen.

Huawei Mate 30 Pro
Datenblatt Test

Der Huawei Blog hat jetzt eine Methode beschrieben, wie man die Tools doch noch instal­lieren kann. Dabei ist die Instal­lation sehr simpel gehalten und sollte für jeden, der halb­wegs mit dem Computer umgehen kann, machbar sein.

USB-Stick zum Anschluss an Mate 30 Pro notwendig

Das Huawei Mate 30 Pro kommt morgen auch nach Deutschland. Die Google Apps können nach installiert werden.

Das Huawei Mate 30 Pro kommt morgen auch nach Deutschland. Die Google Apps können nach installiert werden.
Bild: Huawei

Einzige kleine Hürde: Es wird ein USB-Stick benö­tigt, der direkt an das Handy ange­schlossen werden kann. Auf diesen Stick muss eine spezi­elle Datei entpackt werden. In der Zip-Datei sind zwei Ordner enthalten: GMS und Huawei.

Im nächsten Schritt muss das Handy auf Werks­einstel­lungen zurück­gesetzt werden (falls es vorher schon Mal einge­richtet war). Prin­zipiell funk­tioniert die Instal­lation auch auf einem einge­rich­teten Mate 30 Pro, kann aber später zu Problemen führen.

Nach dem Reset den Einrich­tungs­assis­tenten hoch­fahren und wo immer es geht, die Punkte über­springen. Dabei ist es wichtig, dass das Mate 30 Pro weder mit dem WLAN noch mit dem Mobil­funk­netz verbunden ist. Die Einstel­lungen, die sonst über den Assis­tenten vorge­nommen werden, müssen später in den Einstel­lungen nach­geholt werden.

Backup öffnet Tor zur Instal­lation

Im Anschluss muss ein Backup vom Stick einge­spielt werden. Es öffnet eine von Huawei bereits geschlos­sene Lücke, durch die ein spezi­elles Instal­lati­onstool, das Huawei zuge­schrieben wird, die fehlenden Apps instal­lieren kann. Die Instal­lation des Backups wird über die Einstel­lungen im Menü­punkt "System und Updates" ange­stoßen. Dort „Backup and Restore” und “Data Backup” wählen und als Quelle External Storage/USB-Storage. Der File heißt "Backup vom 18. Oktober 2019", das Pass­wort ist a1234567890.

Proble­mati­sches Instal­lati­onstool

Auf dem Home­screen erscheint nun ein Icon mit einem großen „G“. Sie erteilt dem Instal­lati­onstool lokale Admi­nistra­toren-Rechte. Diese müssen durch die Eingabe von „acti­vate“ und „allow“ bestä­tigt werden. Die Rechte, die die App erhält, sind ziem­lich allum­fassend, was die Instal­lation proble­matisch macht. Die genaue Herkunft der App ist nämlich immer noch unbe­kannt und wer das Tool nutzt, muss ihm viel Vertrauen entge­genbringen.

Apps nicht öffnen

Im nächsten Schritt werden die Apps instal­liert. Sie finden sich im Ordner GMS auf dem Stick. Zur Instal­lation über den File Manager (Files) zum GMS-Ordner manö­vrieren und die Apps nach­einander auswählen. Bei der ersten App “Check app from external sources” und “Don’t ask me again” auswählen. Wichtig: Apps nur instal­lieren, nicht öffnen. Danach das Handy mit dem Internet verbinden, Google Store öffnen und mit dem Google-Konto anmelden – fertig. Die "G" App kann nun wieder deinstal­liert werden.

Laut Huawei Blog kann das Mate 30 nun so genutzt werden, als seien die Apps von Anfang an mit dabei gewesen. Aller­dings gibt der Blog keine Garantie dafür und über­nimmt für etwaige Folgen keine Verant­wortung. Was wir natür­lich auch nicht können.

Wer sich nun doch für das Mate 30 Pro inter­essiert: Es ist ab morgen exklusiv bei MediaMarkt zu haben. Der Preis liegt bei 1099 Euro. Wir haben berichtet.

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