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26.07.2016 - 14:06
Mehrere

18 Jahre nach Netzstart: o2 bietet Vertragskunden Konferenz an

Feature im kurzen Test

Für die Kunden vieler anderer Netzbetreiber und Service-Provider ist die Konferenzschaltung am Handy längst nichts neues mehr. Bei Bedarf können so eben nicht nur zwei, sondern auch drei Gesprächspartner miteinander telefonieren. Je nach Anbieter wurden für diesen Service in früheren Zeiten zusätzliche Gebühren fällig. Mittlerweile fallen in der Regel nur noch die Kosten für die Telefonate an, die geführt werden.

Technisch funktioniert der Dienst auch im Mobilfunknetz von o2 schon seit Jahren. So hatten Kunden mit ausländischen SIM-Karten, die International Roaming im Netz des Münchner Betreibers genutzt hatten, bereits die Möglichkeit, eine Dreierkonferenz aufzubauen. Eigenen Vertragskunden hatte das Unternehmen den Service dagegen nicht angeboten.

Hotline schaltet Konferenzdienst

Konferenz bei o2 getestet

Konferenz bei o2 getestet
Foto: teltarif.de

Nun wird die Konferenzschaltung aber doch noch bei o2 eingeführt. Eine offizielle Mitteilung hierzu gab es zwar nicht, aber mehrere Leser berichteten, dass die Kundenbetreuung auf Wunsch kostenlos den Konferenzdienst aktiviert. Auch wir konnten den Service testweise auf einem von der Redaktion genutzten Vertrag freischalten lassen. Die Aktivierung wurde nach wenigen Minuten per SMS bestätigt.

Auch bisherige E-Plus- und Base-Kunden, die auf einen o2-Vertrag umgestellt werden, bekommen nach unseren Erfahrungen die Konferenz eingerichtet. Dabei war der Service auch bei den Marken der früher eigenständigen E-Plus Gruppe nicht selbstverständlich. Als Base vor elf Jahren an den Start ging, konnten Kunden das Leistungsmerkmal zunächst schalten lassen. Einige Monate später wurde das nicht mehr angeboten.

Aktivierung kostenlos

Die Aktivierung des Konferenzdienstes ist für o2-Kunden kostenlos. Für die Telefonate fallen die Kosten an, die auch für zwei einzelne Sprachverbindungen zu den beteiligten Teilnehmern zu zahlen wären. Für die Nutzung der Konferenz ist es zudem unerheblich, ob man im bisherigen o2- oder im bisherigen E-Plus-Netz eingebucht ist.

Die Einrichtung einer Konferenzschaltung erfolgt über die Telefon-App des Smartphones. Dabei ist die Steuerung in der Regel selbsterklärend. Nach dem Aufbau der ersten Verbindung wird diese zunächst geparkt. Danach wird der zweite Anruf aufgebaut und im dritten Schritt lassen sich die beiden Gespräche zu einer Konferenz kombinieren. Auch wenn der Kunde, der die Schaltung aufgebaut hat, die Konferenz verlässt, können die beiden anderen Teilnehmer unterbrechungsfrei weiter telefonieren, wie sich im Test weiter gezeigt hat.


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