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10.08.2017 - 12:20
Netzintegration

Telefónica: Verbesserung der Netzperformance angekündigt

Bundesweit einheitliche Kennung

Wie berichtet hat Telefónica in der vergangenen Woche die LTE-Abdeckung für Kunden aus dem früheren E-Plus-Netz dem Versorgungsbereich, den Nutzer aus dem bisherigen o2-Netz zur Verfügung haben, angeglichen. Damit einher ging die Umstellung auf eine bundesweit einheitliche Netzkennung von Telefónica. Diese wurde nun abgeschlossen, wie der nach Kundenzahlen größte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber mitteilte.

Nach Telefónica-Angaben bekommen die Kunden nun im gesamten Bundesgebiet auf ihren Endgeräten ein einheitliches Netz angezeigt. Das gelte auch für Orte, an denen die eigentliche Zusammenlegung der früher getrennten Netze von E-Plus und o2 noch nicht vollzogen wurde. Nutzer berichten allerdings nach wie vor von zum Teil unterschiedlichen Provider-Anzeigen auf dem Smartphone-Display.

Nach Tests der teltarif.de-Redaktion hängt die tatsächliche Anzeige nun vor allem vom verwendeten Endgerät und dessen Firmware sowie von der SIM-Karte ab. Als eigentliche Netzkennung verwendet Telefónica nun deutschlandweit den Code 262-03, der bislang bereits bei E-Plus zum Einsatz kam. Der frühere o2-Netzcode 262-07 wird nicht mehr eingesetzt. Gestartet hatte Telefónica die nun abgeschlossene Vereinheitlichung der Kennung im November vergangenen Jahrs.

Netzintegration "bundesweit in vollem Gange"

Telefónica mit bundesweit einheitlicher Kennung

Telefónica mit bundesweit einheitlicher Kennung
Foto: Telefónica

Wie der Netzbetreiber weiter mitteilte, wird die Netzintegration von E-Plus und o2 weiter vorangetrieben. Die hierfür erforderlichen Arbeiten befänden sich bundesweit in vollem Gange. "Die resultierenden Verbesserungen in der Netzperformance werden Kunden unmittelbar zugutekommen", heißt es weiter. Mit parallel laufenden, aber nicht näher erläuterten Optimierungsarbeiten soll die Netzqualität weiter gesteigert werden.

Kunden haben in den vergangenen Wochen verstärkt beobachtet, dass Telefónica die LTE-Kapazitäten im Frequenzbereich um 1800 MHz erweitert. Durch den überwiegenden Einsatz des 900-MHz-Bereichs für GSM konnten an vielen Orten wieder 10 MHz Bandbreite im Bereich um 1800 MHz für LTE freigegeben werden, so dass sich die Performance des mobilen Internet-Zugangs verbessert.

Am Ende des Integrationsprozesses soll laut Telefónica eine "optimale Netzinfrastruktur" stehen. Wann genau die Arbeiten nach aktuellem Stand abgeschlossen sein sollen, ließ das Unternehmen allerdings offen, wobei zumindest das Netz in den Ballungsgebieten bis zum Ende des Jahres laut früheren Informationen umgestellt sein soll. Bereits auf der CeBIT im März äußerte sich Telefónica-CEO aber zu den Planungen für einen flächendeckenden LTE-Ausbau.

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