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07.11.2018 - 11:10
Navi

Google Maps Navigation künftig mit Radar-Warner

Betriebsversuch mit wenigen Nutzern läuft

Google hat bereits vor geraumer Zeit die Navigations-Anwendung Waze übernommen. Diese will neben der reinen Zielführung durch zusätzliche Features punkten - etwa die Warnung vor Unfallstellen, Staus und Radarfallen. Nun beginnt der Internet-Konzern offenbar, erste Features von Waze auch bei Google Maps zu integrieren.

Wie das Online-Magazin Android Police berichtet, testet Google derzeit mit einigen Nutzern die Möglichkeit, Warnungen vor Blitzern und Unfallstellen zu melden. Diese Daten können anderen Anwendern, die in den gleichen Regionen unterwegs sind, direkt in der Google-Maps-App zur Verfügung gestellt werden.

Der Test der neuen Funktionen funktioniert nur dann, wenn Google Maps für die Navigation genutzt wird. Bei Waze hat die Community auch ohne aktive Zielführung die Möglichkeit, Hinweise zu übermitteln, die anderen Nutzern im gleichen Einzugsbereich dann innerhalb der App zur Verfügung gestellt werden.

Neuer Menüpunkt in der Android-App

Google Maps kann künftig noch mehr

Google Maps kann künftig noch mehr
Foto: ghazii-fotolia.com, Logo: Google, Montage: teltarif.de

Den Angaben zufolge wird der Test derzeit mit Google-Maps-Nutzern in Australien durchgeführt. Diese finden einen neuen Menüpunkt in der rechten unteren Ecke der Navi-App, mit der sich die Meldung zu der jeweiligen Gefahrenstelle auslösen lässt. Ähnlich wie bei anderen, vergleichbaren Apps werden andere Anwender, die später auf der gleichen Strecke unterwegs sind, automatisch gefragt, ob die gemeldete Gefahr noch besteht.

Bislang nicht bekannt ist, ob das neue Feature nur am Smartphone oder Tablet genutzt werden kann oder ob der Dienst auch in Verbindung mit Android Auto funktioniert. Ebenfalls noch nicht bekannt ist, ob die erweiterten Funktionen neben Android auch in der iOS-Version von Google Maps zur Verfügung stehen.

Wann die Warnungen vor Gefahrenstellen bei Google Maps in den Regelbetrieb gehen, ist noch nicht bekannt. Zudem ist es noch unklar, in welchen Ländern das Angebot unterbreitet wird. Nicht in allen Staaten sind Warnungen vor Radarfallen via Internet oder im Radio statthaft. In der Schweiz wäre die Funktion beispielsweise verboten. Zudem gibt es Länder wie Bonaire oder den Oman, in denen Google Maps bislang nicht einmal die Navigation anbieten.

In einer weiteren Meldung haben wir Google Maps bereits mit Apple CarPlay getestet.


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