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16.08.2019 - 18:10
Hallali

Telekom-Aktion #WJF: "Wir jagen Funklöcher!"

Telekom sammelt Meldungen über (LTE-)Funklöcher

Es begann mit einem scheinbar "harm­losen" Tweet, den der Leiter Kommu­nika­tion inte­grierte Netz­stra­tegie bei der Telekom, Dr. Markus Jodl im Internet via Twitter absetzte:

Aktion startet nächste Woche

Wir jagen Funklöcher: Damit will die Telekom den Druck auf die Kommunen erhöhen, zügiger notwendige Sendestationen zu genehmigen.

Telekom-Aktion "Wir jagen Funklöcher"
Grafik: Deutsche Telekom

"Nächste Woche startet 'Wir jagen Funk­löcher" (#wjf)'. Wir wollen die Gemeinden aus der 'lean back'-Haltung holen und das Problem gemeinsam lösen. Ich bin sehr gespannt, wie die Aktion läuft. Auf jeden Fall wird "Wir jagen Funk­löcher" mich bis Ende 2020 in Atem halten."

Melde­seite geht am 20. August online

Schon bevor am 20. August eine offi­zielle Home­page der Telekom dazu an den Start gehen wird, wurde Dr. Jodl, der übri­gens auch die inter­essanten Videos auf dem YouTube Kanal "Telekom-Netz" dreht, bereits per Twitter mit Anfragen und Listen von Funk­löchern "geflutet". Sinn der Aktion ist, die LTE-Versor­gung der Bevöl­kerung zu verbes­sern und die Akzep­tanz des Mobil­funks bei den Verant­wort­lichen in den Gemeinden zu erhöhen.

Als Defi­nition eines "Funk­lochs" soll es schon reichen, so Jodl in der folgenden Twitter-Diskus­sion, wenn dort "kein LTE vorhanden" ist.

Gewal­tige Aufgabe

Ganz alleine wird die Deut­sche Telekom diese Aufgabe nicht bewäl­tigen können, schätzen Beob­achter die Situa­tion ein. "Wir brau­chen die Mitar­beit der Kommune“, betont Dr. Jodl auf Twitter.

Eine Einschät­zung

Diese Geschichte ist eine gute Idee. Sie kann und wird eine gewal­tige Eindy­namik bekommen. Es wird nicht reichen, die Meldungen über bestehende Funk­löcher an die Kommunen heran­zutragen, in der Hoff­nung, dass sich daraus dann irgend­wann - viel­leicht - geeig­nete Anten­nenstand­orte finden lassen. Die Mobil­funk­nutzer erwarten, dass am besten jetzt - gleich - sofort - die Bagger anrollen, um Kabel zu legen und Mast­funda­mente zu setzen. Kann die Telekom diese hohen Erwar­tungen erfüllen? Wenn ja, wird das ein starkes Signal an die Mitbe­werber, sich mehr am Netz­ausbau zu betei­ligen, wenn sie nicht mit dem Ausbau unzu­frie­dene Kunden verlieren wollen.

Man darf daher gespannt sein, was die konkur­rierenden Netz­betreiber Voda­fone, Telefónica und auch 1&1-Dril­lisch zu diesem Projekt sagen werden. Beim Ausbau von "weißen Flecken" (bisher unver­sorgt), komme von dort wenig Initia­tive, geben Kritiker immer wieder zu Bedenken. Manchmal dränge sich sogar der Eindruck auf, "dass nur die Telekom ausbaut", was de facto nicht der Fall ist.


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