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10.01.2020 - 16:35
Wahlfreiheit

Suchmaschinenwahl bei Android: Erste Optionen stehen fest

Google nennt Gewinner der Choice-Screen-Auktion

Der EU-Kommis­sion war die mono­polar­tige Stel­lung der Google-Suche auf Android-Smart­phones ein Dorn im Auge und drängte das Unter­nehmen zu einer Auswahl­möglich­keit. Ab dem 1. März 2020 hält diese dann auch in Deutsch­land bei der Einrich­tung eines Mobil­geräts mit Android-OS Einzug. Zum Ärgernis der Wett­bewerber führt Google aller­dings eine Auktion durch, mit welcher sich konkur­rierende Such­maschi­nenan­bieter einen von drei Plätzen im Auswahl­menü sichern können. Beson­ders zahlungs­willige (bezie­hungs­weise gut betuchte) Platt­formen sind also im Vorteil. Hier­zulande haben sich DuckDuckGo, GMX und Info.com durch­gesetzt.

Google stellt die Gewinner der Choice Screen Auktion vor

So sieht der kommende Auswahlbildschirm Choice Screen aus

So sieht der kommende Auswahlbildschirm Choice Screen aus
Google

Vergan­genen Sommer präsen­tierte die Alphabet-Tochter ihr Aukti­onsver­fahren, bei dem sich Such­maschinen mit finan­ziellen Mitteln um einen Platz als Option in der Android-Einrich­tung sichern können. Wer mehr Geld pro neu gewon­nenem User zahlt, verbes­sert seine Plat­zierung in der Auswahl­liste. Die ersten drei Portale sind direkt sichtbar, weitere müssen manuell vom Anwender heraus­gesucht und einge­richtet werden.

Jetzt gab Google bekannt, wer in den verschie­denen Regionen bereit war, den größten Obolus zu entrichten. Als erste Alter­native zur Google-Suche wird den Nutzern ab 1. März 2020 in Deutsch­land DuckDuckGo vorge­schlagen, die zweite Option sicherte sich GMX und der dritte Platz geht an Info.com. In Öster­reich ist die Reihen­folge iden­tisch. Frank­reich und Italien werden mit DuckDuckGo, Info.com und Qwant an den Start gehen. Micro­softs Inter­esse, einen Platz in der euro­päischen Auswahl­liste zu ergat­tern, hält sich bislang in Grenzen. Ledig­lich in Groß­britan­nien wird Bing als Google-Alter­native präsent sein.

Weiter­führende Infor­mationen zur Such­maschi­nenaus­wahl

Google lässt sich die Einglie­derung seiner Wett­bewerber in das Android-Setup gut bezahlen, denn die gewon­nene Auktion gilt nur ein Quartal. Anschlie­ßend werden die Karten neu gemischt. Ab dem 1. Juli könnten also andere Anbieter als Vorschlag im Einrich­tungs­prozess auftau­chen. Eine Konstante gibt es frei­lich, nämlich Google selbst. Nach der Wahl für eine Such­maschine wird diese im Browser Chrome stan­dard­mäßig genutzt und als Such-Widget auf dem Start­bild­schirm des Smart­phones inte­griert. Des Weiteren erfolgt die Instal­lation der App des Anbie­ters. Auf einer spezi­ellen Inter­netseite infor­miert Google über sämt­liche Details von Android Choice Screen.

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