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17.04.2019 - 18:12
Einkauf

Google verbessert Kostenkontrolle im Play Store

Budget-Funktion wird sukzessive freigeschaltet

In Zeiten, zu denen Smartphone-Programme standardmäßig noch 20 Euro und mehr gekostet haben, hat man sich als Nutzer genau überlegt, ob man die ins Auge gefasste Anwendung tatsächlich benötigt. Heutzutage sind viele Apps schon für ein paar Cent oder wenige Euro zu bekommen. Da sitzt der Finger vieler Kunden schon deutlich lockerer am Kaufen-Button im Google Play Store oder im AppStore von Apple.

Anstelle weniger vergleichsweise teurer Applikationen kauft man heute vielleicht umso mehr kleinere Apps, die in Summe möglicherweise noch teurer sind. Bei Beträgen von 99 Cent oder 2,99 Euro fällt das vielleicht sogar erst auf, wenn die nächste Kreditkartenabrechnung ankommt. Google gibt den Nutzern seines Play Stores künftig ein neues Feature an die Hand, das es ermöglichen soll, die eigenen Ausgaben besser im Blick zu behalten.

Einem Venturebeat-Bericht zufolge schaltet der Internet-Konzern schrittweise für alle Kunden die Möglichkeit frei, eine monatliche Kosten-Obergrenze für den Einkauf im Google Play Store einzurichten. Die Funktion ist nach der Freischaltung des eigenen Accounts im Menü Konto - Bestellverlauf zu sehen. Zudem soll sich das Budget-Limit nur in der Währung des Landes festlegen lassen, in dem das Google-Konto genutzt wird.

Budget-Limit kann jederzeit angepasst werden

Neues Feature für den Google Play Store

Neues Feature für den Google Play Store
Logo: Google, Foto/Montage: teltarif.de

Wie es weiter heißt, bezieht sich das Kosten-Limit jeweils auf die maximalen monatlichen Kosten. Es kann zudem jederzeit angepasst werden. Allerdings bedeutet die Budget-Grenze nicht, dass keine über den Höchstbetrag hinausgehenden Einkäufe möglich sind. Ist das Limit erreicht, so erhält der Kunde vor weiteren Ausgaben lediglich einen entsprechenden Hinweis.

Das Budget-Limit soll zunächst nur in der App für den Google Play Store auf dem Smartphone, Tablet oder Smart-TV auftauchen, nicht aber bei der Web-Version des Marktplatzes. Wie lange es dauert, bis alle potenziellen Kunden den neuen Menüpunkt zur Verfügung haben, ist nicht bekannt. Im Bericht heißt es, die Funktion werde aktuell getestet und sukzessive ausgerollt.

Für das neue Budget-Feature ist es unerheblich, welche Einkäufe der Kunde im Google Play Store tätigen will. Neben Apps sind beispielsweise auch Musik, Filme oder Bücher denkbar. Bislang nicht bekannt ist, inwieweit die Budget-Warnung auch bei Abonnements greift, die über den Google Play Store abgeschlossen wurden und die sich automatisch verlängern.


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