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05.07.2016 - 17:22
IFA Preview

Samsung: Smarter Tizen-Kühlschrank im Hands-On

TV-Programm lässt sich auf Kühlschrank streamen

Samsung bringt seinen smarten Kühlschrank Family Hub auch nach Deutschland. Die Markteinführung soll nach der diesjährigen IFA stattfinden. Wir konnten uns im Rahmen des IFA-Preview-Events in Berlin einen ersten Eindruck davon verschaffen.

Der smarte Kühlschrank spielt wohl bei nahezu allen großen Haushalts­geräte­herstellern eine Rolle. Und auch Samsung bildet hier keine Ausnahme. Mit dem Family Hub bringen die Südkoreaner einen Kühlschrank auf den Markt, der über einen 21,5 Zoll großen HD-Touchscreen und drei Indoor-Kameras verfügt.

Tizen, Webbrowser und Sprachnotizen

Smarter Kühlschrank von Samsung

Smarter Kühlschrank von Samsung
Bild: Samsung

Die Nutzeroberfläche des Tizen-Kühlschranks ist aufgrund seiner App-Kacheln wohl am ehesten an Windows-Phone angelehnt. Auf der Hauptseite werden dem Nutzer etwa das Wetter, die Uhrzeit und aktuelle Notizen angezeigt. Weiterhin werden die wichtigsten Status­informationen des Kühlschranks (Temperatur etc.) dargestellt.

Durch einen Touch auf das entsprechende App-Icon startet die gewünschte Anwendung. Dann können Nutzer etwa in der Notiz-App mit ihren Fingern auf dem Bildschirm Notizen aufmalen. Für die Unterhaltung ist die Musik-App TuneIn bereits auf dem Gerät vorinstalliert und darüber hinaus können Anwender ihre Lieblingssongs wiedergeben. Weiterhin ist auch eine Funktion zur Audio-Aufnahme an Bord, um etwa Sprachmemos für Familien­mitglieder aufzuzeichnen. Laut dem Optionsmenü soll sich der Bildschirm des Geräts auch per Sprachbefehl aufwecken lassen. Allerdings konnten wir diese Funktion noch nicht testen.

TV-Programm am Kühlschrank weiterverfolgen

Samsung Family Hub mit Touchscreen

Samsung Family Hub mit Touchscreen
Bild: teltarif.de

Wer über einen aktuellen Smart-TV von Samsung verfügt, kann das TV-Bild auch auf das Display des Kühlschranks spiegeln und so etwa eine Fußballpartie in der Küche weiterverfolgen. Das gestreamte Bild wurde bei unserem Test nicht wirklich flüssig angezeigt, was allerdings auch an den Messe­bedingungen gelegen haben könnte.

Abseits der Unterhaltung steht Nutzern eine Funktion zur Verfügung, mit der sich der Inhalt des Kühlschranks etwa auf der Smartphone-App anzeigen lässt. Dazu sind drei Kameras in dem Kühlschrank eingebaut, die Bilder vom Inneren aufnehmen. Auf die Bilder kann der Nutzer dann etwa im Supermarkt zugreifen. Eine interessante Funktion, die allerdings auch gewisse Datenschutz­vorbehalte mit sich bringt.

Samsung hat zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen offiziellen Preis für den Family Hub genannte, allerdings haben wir im persönlichen Gespräch erfahren, dass der Kühlschrank wohl weit über 2000 Euro kosten wird.


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Daniel Rottinger

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