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20.03.2017 - 18:19
Regulierung

Telekom-Chef Höttges fordert Ende von Ländergrenzen im Mobilfunk

Probleme bei Handover und IoT-Anwendungen

Telekom-Chef Tim Höttges

Telekom-Chef Tim Höttges
Foto: teltarif.de / Thorsten Neuhetzki

Die Deutsche Telekom nutzt ihren Messeauftritt auf der CeBIT auch, um auf der Bühne bei Podiums­diskussionen mit dem Vorstands­vorsitzenden Tim Höttges zu verschiedenen Themen Stellung zu beziehen. Am Rande einer Diskussions­runde zu Start-Ups in Deutschland und der dazugehörigen Infrastruktur kritisierte Höttges, dass es bis heute problematisch ist, wenn man mit dem Handy bei einem laufenden Gespräch die Grenzen in die Nachbarländer überfährt und Gespräche abbrechen.

"Es kann nicht sein, dass wir durch Europa fahren und an der Grenze aus militärischen Gründen kein Handover im Mobilfunknetz möglich ist", so der Konzern-Chef. "Hier muss es die Möglichkeit des Handovers geben und keinen Gesprächs­abbruch." Das betreffe auch andere Gebiete, sagte der Konzernchef. Er spielte damit auf die jetzt kommenden Internet-of-Things-Anwendungen an. Er sieht offenbar das Problem, dass es hier wegen fehlender Harmonisierung innerhalb der EU zu einem Stocken des Erfolges kommen könnte.

Anbieter müssen politisch auftreten

"Wir als Telekommunionsunternehmen müssen da auch politisch auftreten", so Höttges. Politisch ging es ohnehin angesichts des bevorstehenden Brexits und der Diskussionen um Präsident Trump zu. Höttges sagte:" Wir stehen für Offenheit und eine offene Gesellschaft, für eine Gesellschaft, die international arbeitet. Deswegen sind uns diese abgrenzenden Ideen fremd."

Die Deutsche Telekom hat auf der CeBIT in Hannover verschiedene Produkte vorgestellt, die zumeist im Business-Bereich angesiedelt sind oder aber auf IoT setzen. Als Beispiele seien der angekündigte Glasfaserausbau in 100 Gewerbegebieten und die smarte Parkplatzsuche zu nennen.

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