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19.09.2019 - 17:20
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Telekom jagt Funklöcher: Zwei Kandidaten ermittelt

Stetiger Fluß von Bewerbungen

Die Aktion "Wir jagen Funk­löcher" der Telekom ist auf breite Reso­nanz gestoßen. Neben der Internet-Öffent­lich­keit, Online-Seiten haben und Blogs, haben viele über­regio­nale und auch örtliche Tages­zeitungen darüber berichtet.

Große Reso­nanz

Es ist ein stetiger Strom von Rückmeldungen aus den Gemeinden, zwei Orte haben die konkrete Auswahl erreicht. 48 Plätze sind noch frei.

Es ist ein stetiger Strom von Rückmeldungen aus den Gemeinden, zwei Orte haben die konkrete Auswahl erreicht. 48 Plätze sind noch frei.
Screenshot: teltarif.de

"Die Reso­nanz war groß", melden Sandra Rohr­bach und Georg von Wagner, Spre­cher der Deut­schen Telekom. "Viele Gemeinden stehen dahinter. Es gab in der Menge aller bislang einge­gangenen Rück­meldungen keine Welle, keine Spitze oder eine Delle, nein die Bewer­bungen seien ein steter Fluß." Bei Georg von Wagner läuft die gesamte Bericht­erstat­tung aus den Regionen zusammen.

Es gab viele konkrete Bewer­bungen von Gemeinden, sogar mit einstim­migen Beschlüssen. Es melden sich vor allen Dingen Gemeinden selbst. Gerne werden auch Rück­meldungen von betrof­fenen Bürgern, mit möglichst konkreten Angaben (Bundes­land, Land­kreis, Ort, Orts­teil, Straße) entgegen genommen. Auch Bürger, die der Meinung sind "Baut doch bei mir mal aus", sollten sich melden.

Wo finde ich, wie gut mein Netz sein könnte?

In diesem Zusam­menhang ist die Frage aufge­taucht, wie man erkennt, wie gut oder schnell man vor Ort surfen kann oder können sollte. Oder wo ist ein Funk­loch? Eine Mitar­beiterin der Telekom erklärt das in einem eigenen Video. Dabei zeigt die Erfah­rung: Es kann auch Funk­löcher geben, wo es laut Karte eigent­lich Netz geben müsste.

Zwei konkrete Gemeinden

Aus dem Fluß der Rück­meldungen zur Jagd auf Funk­löcher haben sich schon zwei konkrete Gemeinden heraus­kris­talli­siert. Dort wird es in Kürze eine bautech­nische Bege­hung mit Vertre­tern der Gemeinde und der Deut­schen Funk­turm-Manage­ment Gesell­schaft (welche die Stai­tonen baut und betreibt) geben. Die mögli­chen Stand­orte werden unter­sucht, ob sie funk­tech­nisch in Frage kommen könnten. Als nächster Schritt sind dann ein Miet­vertrag und die exakte Detail-Planung vorge­sehen.

Welche Orte das nun konkret sind, hat die Telekom noch nicht verraten. Aus den Reak­tionen im YouTube Forum und im Netz wird klar: Die Anzahl von 50 Stationen werden bestimmt nicht reichen. Dr. Markus Jodl stellte bereits ein weiteres Programm dieser Art im nächsten Jahr in Aussicht.


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